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Harry Kane trifft in der Champions League zum zehnten Mal in Folge. Nach dem Spiel spricht er zudem über seinen Top-Assist und den möglichen Gewinn des Ballon d'Ors.
Der Bayern-Stürmer hat in der abgelaufenen Saison die Bundesliga kurz und klein geschossen und auch in der Champions League trifft er nach Belieben. Harry Kane hat in der Champions League zehn Spiele in Folge getroffen und schnuppert an der Rekordmarke von Cristiano Ronaldo . Am Mittwochabend erzielte der englische Superstürmer beim Remis gegen Arsenal vom Elfmeterpunkt das zwischenzeitliche 2:1 für die Bayern. Zuvor hatte er den Ausgleich seiner Mannschaft überragend eingeleitet.
«Der Pass selbst war definitiv einer meiner besten», resümiert Kane nach dem Spiel. Die 33-jährige Tormaschine hat in der laufenden Saison in elf Partien bereits zehn Tore geschossen und sieben Assists gegeben. In der abgelaufenen Saison verbuchte er wettbewerbsübergreifend sage und schreibe 61 Tore bei sieben Assists – und das in 51 Spielen.
So ist es keine Überraschung, dass der Engländer – gemessen an den Wettquoten und der Stimmen vieler Experten – heissester Kandidat für den Ballon d'Or ist. Kane selbst zeigt sich, auf die prestigeträchtigste Einzeltrophäe im Fussball angesprochen, diplomatisch: «Ich versuche, nicht viel darüber nachzudenken. Denn wir haben wichtige Spiele vor uns. » Am kommenden Sonntag steht der deutsche Rekordmeister dem formstarken Freiburg gegenüber.
Trainer Vincent Kompany drückt seinem Offensivmann jedenfalls den Daumen.
«Ich glaube, was Harry am meisten gefreut hat in den letzten Jahren, ist, dass er endlich mal diesen Mannschaftstitel gewonnen hat. » So wie Kane für die Mannschaft spiele, habe er sich eine individuelle Auszeichnung auch verdient.
«Er ist vom Gefühl her überall. »Dass Kane auf dem ganzen Feld anzutreffen ist, fällt auch Jürgen Klopp auf. Beim DAZN spricht der deutsche Nationalcoach in der Halbzeitpause über den Stürmer.
«Kane ist überall. Das finde ich mit Ball in Ordnung, aber gegen den Ball? » Teilweise würde er den Stürmer in der letzten Linie stehen sehen. Weiter führt Klopp den Gedanken nicht aus und sagt später: «Ich bin nicht Papst des Fussballs, alle dürfen machen, was sie wollen.
Aber abschliessend dahinter gestiegen bin ich auch nicht», sagt er und lacht. Fragender Klopp hin oder her: Kane macht seine Tore trotzdem. An der Pressekonferenz nach dem Spiel wollte Kompany nicht auf die Worte Klopps eingehen: «Da sage ich nichts dazu. Nächste Frage. »
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