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Stil-Volltreffer beim Ballon d’Or: Kylian Mbappé feiert Hublots schönste Retro-Uhr des Jahres.
Kylian Mbappé verließ London ohne den Ballon d’Or. Bei der 70. Verleihung des Preises im London Palladium musste sich der Franzose am Montag Harry Kane geschlagen geben und belegte vor Lamine Yamal den zweiten Platz. Dabei hatte Mbappé mit zehn WM-Toren, dem Goldenen Schuh und einem Torrekord für Schlagzeilen gesorgt. Die Jury aus 100 Journalist:innen setzte jedoch andere Prioritäten.
Ein goldenes Highlight hatte Mbappé dennoch am Handgelenk: die Hublot Classic Fusion Tributo. Statt zur auffälligen Big Bang oder zu einem der gemeinsam mit Hublot entwickelten Modelle zu greifen, entschied sich der seit 2018 mit der Marke verbundene Fußballer für eine elegante Neuinterpretation der Hublot-Ikone von 1980.
Damals präsentierte Gründer Carlo Crocco eine goldene Uhr mit Kautschukarmband – eine ungewöhnliche Kombination, die der Schweizer Uhrenbranche zunächst fremd war. Der Name Hublot, französisch für “Bullauge”, verweist auf die markante Lünette. Heute ist die Verbindung von Edelmetall und Kautschuk längst etabliert.
Die Tributo bleibt dem Original treu, interpretiert es aber zeitgemäß. Ihr 38 Millimeter großes Gehäuse besteht aus 18-karätigem Gelbgold und ist nur 9,5 Millimeter hoch. Zwölf Schrauben strukturieren die Lünette, das mattschwarze Zifferblatt sorgt für Kontrast. Bei sechs Uhr erinnert das goldene MDM-Logo an die Anfänge der Marke. Dazu kommt ein strukturiertes schwarzes Kautschukarmband.
Auch technisch hat sich einiges getan: Während das Original mit Quarzwerk lief, arbeitet in der Neuauflage das automatische Manufakturkaliber HUB1711. Es schlägt mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und bietet rund 50 Stunden Gangreserve. Durch den Saphirglasboden lässt sich der Rotor aus 22-karätigem Gold bewundern. Der Preis: 30.200 Euro.
Bemerkenswert ist vor allem, was der Uhr fehlt: Diamanten, aufwendige Komplikationen und die optische Wucht einer Big Bang. Die Tributo setzt stattdessen auf klassische Eleganz und eine Geschichte, die einst gegen die Konventionen der Branche verstieß.
Harry Kane nahm den Ballon d’Or mit nach München. Mbappé blieb seine goldene Uhr – ein Preis, den er selbst gewählt hat und der nicht von den Stimmen einer Jury abhängt.