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Die TV-Experten-Kritik von Jürgen Klopp in Richtung Vincent Kompany hatte öffentlich für Aufsehen gesorgt. Der Trainer des FC Bayern würdigte die Aussagen seines Trainerkollegens mit keiner Replik: „Ja, da sage ich nichts zu. Nächste Frage.“
In die Bresche springt nun Oliver Kahn in der ‚RTL‘- und ‚Sky‘-Show ‚Triple - der Hagedorn Fußballtalk‘. Der frühere Torwart-Titan „habe erst nachdenken müssen, ob er Nationaltrainer ist oder immer noch Fußballexperte. Das war so eine typische Fußball-Experten-Aussage, die er da gemacht hat. Dass das natürlich auch als Kritik an einem Vereinstrainer gewertet werden könnte“.
Um dann deutlicher zu werden: „Ich glaube, das sollte Jürgen Klopp schon auch klar sein. Das hat er damals auch schon angefangen mit dieser, für mich schwierigen Aussage, die ja dann irgendwo im Überschwang gefallen sein soll, über Julian Nagelsmann, als gesagt wurde, er sei ‚Noch-Bundestrainer‘.“
Kahn mahnt dabei die mangelnde „Kollegialität unter den Trainern“ an. Vor allem seiner besonders hervorgehobenen Position trage Klopp dadurch nicht Rechnung. „Gerade ein Bundestrainer muss schon genau wissen, was er da sagt. Denn das könnte natürlich, und das passiert ja genau jetzt, dazu führen, dass wir über diese Worte diskutieren. Mich haben die Worte überrascht, weil man das von einem Bundestrainer normalerweise nicht kennt“, gibt Kahn zu bedenken.