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Borussia Mönchengladbach steckt tief in der Krise. Sportchef Rouven Schröder nimmt den neuen Trainer Alexander Blessin aus der Schusslinie und macht im SPORT1-Interview eine wichtige Vertragsklausel publik.
Borussia Mönchengladbachs Sportchef Rouven Schröder Borussia Mönchengladbach hat trotz des dramatischen Bundesliga-Fehlstarts und des bislang verpufften Trainereffekts Alexander Blessin in den höchsten Tönen gelobt. „Alex und sein Trainerteam machen einen richtig guten Job“, sagte Schröder im exklusiven SPORT1-Interview.
Zwar stehe nach Blessins Amtsantritt Ende September noch kein Punktgewinn zu Buche (zwei Spiele, zwei Niederlagen), dennoch sieht Schröder Fortschritte. Der Trainer habe „Inhalt und Schwung reingebracht“, die Mannschaft mit „Empathie und einer großen Klarheit“ übernommen und „die Gruppe vom ersten Tag an hart angefasst“.
Schröder ergänzte: „Natürlich sagen die Leute: ‚Wenn ihr einen guten Job macht, warum holt ihr dann keine Punkte?‘ Aber wir sehen jeden Tag, wie hier gearbeitet wird. Von daher passt es!“ Dabei verwies er auch auf die schwierigen Rahmenbedingungen durch den Ausfall zahlreicher Leistungsträger.
„Das macht es natürlich schwieriger“, stellte Schröder klar. „Trotzdem bleibe ich dabei: Es sind Fortschritte zu erkennen. Und genau das müssen wir jetzt eben mit Punkten untermauern. Dann bekommst du noch einmal mehr Schwung und Pace.“
Ein deutliches Signal setzte Schröder auch mit Blick auf die Zukunft des Trainers. Auf die Frage, ob Blessins Vertrag ebenfalls für die 2. Bundesliga gültig sei, antwortete der Gladbach-Sportchef knapp: „Ja, definitiv.“ An ein solches Szenario will Schröder aber noch längst nicht denken: „Borussia Mönchengladbach gehört in die Bundesliga. Das ist eine klare Aussage.“