Zurück
Mit einer 64er Schlussrunde siegt Casandra Alexander in Taiwan bei 21 unter Par. Patricia Isabel Schmidt glänzt zum Abschluss mit einer 66.
Casandra Alexander hat die Wistron Ladies Open 2026 gewonnen. Die Südafrikanerin spielte am 1. November im Sunrise Golf and Country Club in Taiwan eine 64 (-8) und kam auf ein Gesamtergebnis von 21 unter Par (267 Schläge). Damit setzte sie sich mit drei Schlägen Vorsprung vor der Engländerin Hannah Screen durch. Bei dem Turnier der Ladies European Tour, das gemeinsam mit der Taiwan LPGA Tour ausgetragen wird, ging es um ein Preisgeld von 1,2 Millionen US-Dollar.
Den Grundstein legte Alexander schon zum Auftakt mit einer 64. Nach einer 71 und einer 68 lag sie vor dem Finale bei 13 unter Par, einen Schlag hinter Ching Huang aus Chinese Taipei. Am Schlusstag spielte Alexander dann ihre zweite 64 der Woche und zog an der Konkurrenz vorbei. Ihre Scorecard liest sich so: 64-71-68-64.
Hannah Screen hielt mit einer 66 (-6) bis zum Schluss mit und wurde mit 18 unter Par Zweite. Zuvor hatte sie gleichmäßig 67, 67 und 70 gespielt. Dahinter teilen sich ihre Landsfrau Mimi Rhodes und Pei-Ying Tsai den dritten Platz (je -17). Rhodes beendete das Turnier mit einer 66, Tsai zog wie die Siegerin mit einer 64 (-8) nach vorne und machte damit an diesem Tag den größten Sprung unter den Spitzenspielerinnen.
Für Ching Huang lief die Schlussrunde dagegen nicht nach Plan. Nach einer 65 am dritten Tag reichte ihr eine 71 (-1) nur noch zu Rang fünf mit 15 unter Par. Cheng-Hsuan Shih, die mit 66 und 66 ins Turnier gestartet war, wurde mit 14 unter Par Sechste. Die Spanierin Ana Pelaez und Phoebe Yao teilen sich Platz sieben (je -13), knapp vor der Engländerin Alice Hewson (-12). Die Top 10 komplettieren Cholcheva Wongras und Ginnie Ding mit jeweils elf unter Par.
Bestplatzierte Spielerin aus dem deutschsprachigen Raum ist die Schweizerin Chiara Tamburlini. Nach Runden von 70 und 66 lag sie zur Halbzeit bei acht unter Par in Reichweite der Spitze. Mit einer 72 und einer abschließenden 70 (-2) beendete sie das Turnier bei zehn unter Par auf dem geteilten zwölften Rang. Zu den Top 10 fehlte ihr nur ein Schlag.
Die Österreicherin Emma Spitz verbesserte sich am Schlusstag mit einer 68 (-4) und landete mit neun unter Par auf dem geteilten 17. Platz. Gestartet war sie mit einer 67, danach folgten zwei 72er Runden.
Deutschland war mit zwei Spielerinnen in der Spitzengruppe vertreten, die beide auf dem geteilten 20. Rang bei acht unter Par landeten. Patricia Isabel Schmidt zeigte dabei den eindrucksvollsten Schlusstag der deutschsprachigen Spielerinnen. Nach einer 74 in der dritten Runde lag sie nur noch bei zwei unter Par, mit einer 66 (-6) am Finaltag machte sie dann noch sechs Schläge gut und kletterte deutlich nach oben.
Leonie Harm spielte die ganze Woche über gleichmäßig. Mit Runden von 68, 71, 70 und 71 blieb sie an allen vier Tagen unter Par und hatte am Ende ebenfalls acht unter Par auf dem Konto.
Für Casandra Alexander, die bis zu ihrer Hochzeit 2022 als Casandra Hall spielte, machten die beiden 64er Runden zum Auftakt und zum Abschluss den Unterschied. Bei 21 unter Par kam keine Konkurrentin mehr heran.