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Beim Saisonabschluss des Modellfliegerclubs Lienz waren Präzision und Geschick gefragt. Den Sieg sicherten sich Martin Poppeller, Werner Stanglechner und Jakob Homolar.
Zum traditionellen Packlfliegen lud der Modellfliegerclub (MFC) Lienz auch heuer wieder zum Saisonabschluss. Neben Vereinsmitgliedern nahmen auch Gäste aus Nordtirol und Kärnten teil, um sich im Ziellandewettbewerb zu messen. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur das fliegerische Können, sondern auch die Gemeinschaft. Beim Packlfliegen ist Fingerspitzengefühl gefragt: Die Pilotinnen und Piloten müssen ihre Modellflugzeuge durch ein Tor steuern und anschließend möglichst nahe an einem festgelegten Zielpunkt landen.
Eine Besonderheit ist auch das Nenngeld. Jeder Teilnehmer bringt dafür ein sogenanntes „Packl“ mit. Diese werden bei der Siegerehrung verteilt, wobei sich die Gewinner ihre Preise aussuchen dürfen. Geflogen wurden insgesamt fünf Durchgänge, gewertet wurde in Mannschaften. Den ersten Platz sicherte sich das Team mit Martin Poppeller, Werner Stanglechner und Jakob Homolar. Rang zwei ging an Michael Sussitz, Rudi Forcher und Charly Zink. Den dritten Platz belegten Florian Sporer, Maxi Homolar, Fritz Zmölnig und Fredy Hasslacher. Eine offizielle Einzelwertung gab es zwar nicht, dennoch stach ein Pilot mit besonders niedrigen Gesamtsummen hervor: Michael Sussitz erreichte mit 335 Punkten das beste Einzelergebnis. Damit ist er bereits zum dritten Mal in Folge der inoffizielle Vereinsmeister des Ziellandewettbewerbs.