Zurück
Freiburg. Der SC Freiburg bestreitet sein erstes Auswärtsspiel der Ligaphase in der Conference League an der Mittelmeerküste. Eine Woche nach dem Auftakt gegen den FK Jablonec geht es für den Sport-Club zur AS Monaco ins Fürstentum Monaco.
Monaco ist kein Teil Frankreichs, sondern ein souveräner Zwergstaat und nach der Vatikanstadt der zweitkleinste Staat der Welt. Das Fürstentum ist eine konstitutionelle Monarchie; Staatsoberhaupt ist Fürst Albert II. Auf einer Fläche von 2,084 Quadratkilometern leben rund 38.000 Menschen. Damit weist Monaco nach Vereinsangaben die höchste Bevölkerungsdichte weltweit auf.
Die AS Monaco wurde 1919 gegründet und wandelte sich 1948 vom Amateur- zum Profiverein. Wegen der geografischen Nähe zu Frankreich und fehlender Konkurrenz im eigenen Fürstentum nimmt der Klub am französischen Ligabetrieb teil. Dort gewann Monaco laut SC Freiburg bislang acht Meisterschaften und fünf Pokaltitel. Den letzten Meistertitel holte der Verein in der Saison 2016/17.
Austragungsort der Partie ist das Stade Louis II. Das 1985 eröffnete Stadion verfügt über 18.523 Sitzplätze, Stehplätze gibt es nicht. Das Spielfeld befindet sich 8,5 Meter über dem Straßenniveau auf einem Parkhaus; mehr als 1.700 Parkmöglichkeiten gehören zur Anlage. Die Trainingsplätze der AS Monaco liegen im französischen La Turbie.
Das Wappen des Klubs verweist auf die enge Verbindung zum Fürstentum: Es zeigt eine Krone sowie rot-weiße Streifen, die an die Farben des regierenden Hauses Grimaldi erinnern. Monaco ist zudem jährlich Austragungsort des Formel-1-Grand-Prix, der durch die Stadtbezirke Monte-Carlo und La Condamine führt.
Eine bekannte Sehenswürdigkeit ist das Casino Monte-Carlo. Es wurde 1863 als zusätzliche Einnahmequelle für das Fürstentum gegründet und gilt heute vor allem als Ziel für Architektur- und Autoliebhaber. [red]