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Schrecksekunde beim Formel-1-Finale in Mexiko: Valtteri Bottas übersteht einen ungeheuren Einschlag bei 300 km/h nach einem Radaufhängungsbruch glücklicherweise unverletzt.
Dramatische Szenen spielten sich beim Großen Preis von Mexiko ab. In der 44. Runde erlebte F1-Routinier Valtteri Bottas einen der größten Schockmomente seiner Karriere, als an seinem Cadillac bei einer Atemberaubenden Geschwindigkeit von 300 km/h urplötzlich die linke Radaufhängung wegbrach. Der 37-jährige Finne verlor augenblicklich die Kontrolle über seinen Boliden und schlug mit voller Wucht krachend in die Streckenbegrenzung ein. Die Rennleitung schickte sofort das Safety-Car auf den Kurs und unterbrach die Partie schließlich mit der Roten Flagge.
Der Einschlag von Bottas war derart massiv, dass die TecPro-Sicherheitsbarrieren schwer beschädigt wurden und von den Streckenposten in einer längeren Zwangspause repariert werden mussten. Als der gebürtige Finne schließlich aus eigener Kraft aus dem völlig demolierten Wrack klettern konnte, brandete auf den Rängen Riesen-Applaus auf. Bottas wurde zur genauen Untersuchung ins Medical Center gebracht, wo die Ärzte nach ersten Checks zum Glück Entwarnung geben konnten. Nach der Unterbrechung entschied die Rennleitung auf einen stehenden Neustart.
Dass Bottas diesen Highspeed-Unfall derart glimpflich überstand, verdankt er auch seiner enormen körperlichen Verfassung. Der Finne gilt im Fahrerlager als einer der fittesten Piloten überhaupt und hatte vor Kurzem erst die 330 Kilometer lange Anreise zum GP von Malaysia komplett auf dem Rennrad absolviert. Während das Rennen nach dem Re-Start neu entbrannte, war der Arbeitstag für Bottas nach dem bitteren Materialschaden vorzeitig in den Leitplanken beendet.