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Jahrelang hält sich ein hartnäckiger Vorwurf gegen den FC Bayern: Mit den Transfers von Mario Götze, Robert Lewandowski und Mats Hummels habe der Rekordmeister gezielt den größten Rivalen Borussia Dortmund geschwächt. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen widerspricht dieser Darstellung vor dem direkten Duell am Samstag (31. Oktober) nun klar und deutlich.
Im Interview mit der „Sport Bild“ wurde der Boss des FC Bayern direkt mit dem Vorwurf konfrontiert. Das wollte Dreesen so allerdings keinesfalls stehen lassen: „Das halte ich für Unsinn.“ Hinter den Transfers haben seiner Meinung nach andere Interessen gesteckt, als den BVB zu schwächen.
📌 Bayern – BVB
„Wir sind immer auf der Suche nach den besten Spielern für unsere Mannschaft“, erklärte der 59-Jährige. Besonders der Fall Lewandowski bestätigt aus seiner Sicht diesen Ansatz eindrucksvoll. Der Pole wechselte 2014 ablösefrei nach München und avancierte dort zu einem der erfolgreichsten Stürmer der Vereinsgeschichte. Mit 344 Toren ist er in der zweiterfolgreichste Torschütze der Vereinsgeschichte hinter Gerd Müller.
Als weiteres Gegenargument gegen die Theorie, der FCB habe den Rivalen immer nur geschwächt, nennt Dreesen prominente Beispiele, bei denen der FC Bayern trotz Interesse leer ausging. Erling Haaland, Jude Bellingham und Jadon Sancho wechselten allesamt nicht nach München.
Am Halloween-Wochenende treffen die beiden besten deutschen Mannschaften im direkten Duell wieder aufeinander. Gepfiffen wird die Partie von Schiedsrichter Tobias Stieler. Dortmund-Trainer Niko Kovac richtet vor dem Spiel eine ernste Ansprache an die Schiedsrichter. Seine Aussagen liest du hier.