Apex Scores Lite Apex Scores Lite flag
back Zurück
Die größten Transfer-Dramen auf Schalke: Von geplatzten Deals bis zu bitteren Abgängen

Draxler, Dzeko, Goretzka: Die größten Schalker Transfer-Dramen mit geplatzten Wechseln, Rückholaktionen und bitteren Abgängen im Überblick.

Leon Goretzka mit seinen Teamkollegen
Der Abgang von Leon Goretzka tat Schalke im Sommer 2018 richtig weh.

Beim FC Schalke 04 gehören Transfer-Krimis fast schon zum Alltag. Bekannte Namen stehen im Raum, am Ende platzt der Wechsel häufig dann doch. Dazu kommen Abgänge ohne Ablöse, die Königsblau bis heute beschäftigen.

Dieser Artikel blickt auf einige spektakuläre Schalker Transfer-Dramen. Die Chronik reicht von geplatzten Neuzugängen bis hin zu Spielern, die den Verein auf ihrem Höhepunkt verließen – und damit eine große Lücke hinterließen.

📌 Spektakuläre Schalke-Transfers und ihren Karrieren

Schalke-Rückkehr von Draxler platzt

Julian Draxler gilt als der Schalker Junge schlechthin, der bei den Knappen groß wurde. Sein Name fiel immer wieder, wenn Schalke einen Star zurückholen wollte. Im Sommer 2023 gab es sogar Spekulationen über eine Rückkehr von Paris Saint-Germain.

Daraus wurde nichts. Der damalige Schalker Sportvorstand Peter Knäbel stellte seinerzeit klar, dass an den Gerüchten nichts dran sei. „Anspruch und Wirklichkeit“ lägen „Lichtjahre auseinander“, hieß es. Draxler wechselte stattdessen nach Katar zu Al-Ahli, wo er bis heute spielt. Eine Rückkehr zu seinem Jugendklub will der gebürtige Gladbecker allerdings bis heute nicht ausschließen. Möglicherweise klappt es in Zukunft ja als Funktionär.

Rafinha lässt Rückkehrer-Trio platzen

Im Januar 2021 steckte Schalke bekanntermaßen im Abstiegskampf, der Abstieg in die zweite Bundesliga drohte. Die Strategie für die finanziell vor dem Ruin stehenden Schalker: Rückholaktionen von altbekannten Stars. So kam Sead Kolasinac bereits kurz vor der Jahreswende zurück zu seinem Jugendklub. Danach folgte der Plan, auch Klaas-Jan Huntelaar zu holen, der am Ende auch aufging.

Die Hoffnungen auf einen Dreierpack erfüllten sich allerdings nicht. Demnach soll sich Königsblau seinerzeit auch nach Rafinha erkundigt haben. Der Brasilianer stand damals bei Olympiakos Piräus unter Vertrag und schien einem Wechsel gegenüber nicht abgeneigt. Eine Rückkehr kam am Ende nicht zustande, der Abstieg ließ sich auch mit Huntelaar und Kolasinac nicht verhindern.

Schalke kämpfte um Dzeko

Ein besonders spannendes Kapitel schrieb der Fall Edin Dzeko im Januar dieses Jahres. Schalke spielte damals noch in der zweiten Bundesliga und war auf der dringenden Suche nach offensiver Gefahr. Berichten zufolge hatte der Dzeko zwei Klubs mündlich zugesagt, neben Schalke auch einem französischen Erstligisten. Dabei handelte es sich wohl um den Paris FC.

Ein Hin und Her folgte. Am Ende überzeugte Schalke den Bosnier am Meisten und erhielt den Zuschlag. Ein Transfer-Coup für S04 und das deutsche Unterhaus. Dzeko unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende, stieg mit Schalke auf und verlängerte im Sommer dann nochmal um ein weiteres Jahr bis 2027.

Baumann handelt sich Absagen ein

Auch Tim Skarke war offenbar zu einer Rückkehr bereit, doch Schalke hatte sich laut Berichten aus dem Poker um den Offensivspieler zurückgezogen. Bei Karl Etta Eyong wollte Sportvorstand Frank Baumann eine Leihe mit Kaufoption, doch die Verhandlungen scheiterten. Und von der Transfer-Saga um Neapels Jesper Lindström wollen wir gar nicht erst reden.

Schalke verpasst DFB-Star

Ein kurioser Fall betrifft Younes Ebnoutalib von Eintracht Frankfurt. Dem Vernehmen stand der Stürmer am letzten Tag der Transferperiode auf der Leihliste von Schalke. Die Eintracht hatte die Leihe sogar schon genehmigt – allerdings nur unter einer Bedingung.

Der Haken lag beim Ersatz. Frankfurt wollte Arnaud Kalimuendo zurückholen, doch diese Rückholaktion scheiterte. Ebnoutalib blieb, startete stark in die Saison und wurde später in die Nationalmannschaft berufen. Für Schalke war das ein bitterer Beinahe-Transfer.

Meyer und Goretzka hinterlassen Spuren

Auch Abgänge sorgten für Unruhe beim S04. Max Meyer, ein Schalker Eigengewächs, wechselte 2018 ablösefrei zu Crystal Palace. Sein Berater Roger Wittmann legte sich damals öffentlich mit dem damaligen Sportvorstand Christian Heidel an, was für eine echte Schlammschlacht sorgte.

Beim Verein selbst kam der Wechsel schlecht an. Heidel musste sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht genug um eine Vertragsverlängerung gekämpft zu haben. Später löste Meyer seinen Vertrag in London auf und stand ablösefrei zur Verfügung. Es folgte ein fast schon beispielloser Karriereabsturz.

Sportlich noch schwerer wog allerdings der Fall Leon Goretzka. Er ließ seinen Vertrag auslaufen und wechselte 2018 ablösefrei zum FC Bayern. Schalke dürften dadurch bis zu 40 Millionen Euro durch die Lappen gegangen sein.

Am Ende bleibt Schalke nach wie vor ein Magnet für namhafte Spieler. Das zeigte zuletzt der Fall Edin Dzeko. Ob Königsblau künftig allerdings weniger Transfer-Pannen erlebt wie zum Beispiel bei Jesper Lindström, hängt auch von der sportlichen Perspektive ab.

Könnte Ihnen gefallen

Schalke 04: Längere Pause für Gantenbein

Fussball Transfers vor 4 Stunden

Schalkes Gosens mit klaren Worten zu El-Mala: „Absicht zu unterstellen...“

ikz-online.de vor 4 Stunden

Schalke-Legende Olaf Thon von Köln-Fans verunglimpft

RUHR24 vor 3 Stunden

Vor Pokalspiel des FC Schalke 04: Stadt Dresden beschließt drastische Maßnahme

Der Westen vor 1 Stunde

Alarmierende Statistik: So groß ist das Tempo-Defizit auf Schalke tatsächlich

90min vor 2 Tage