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Zwischen den Anhängern des 1. FC Köln und FC Schalke 04 gibt es eine Rivalität. Die Fans in der Kölner Südkurve zeigten ein geschmackloses Banner.
Köln – Das Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und FC Schalke 04 (0:0) verlief am Samstagnachmittag (24. Oktober) ruhig. Rund um das Stadion gab es lediglich wenige kleinere Auseinandersetzungen. Die Polizei hatte sich mit einem verschärften Aufgebot auf die Partie vorbereitet und im Vorfeld insgesamt 16 Bereichsbetretungsverbote an Fans beider Klubs ausgesprochen.
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Im Rheinenergiestadion lieferten sich die Fans vor und während des Spiels einige verbale Scharmützel. Mit einem großen Banner in der Südkurve schossen einige Anhänger des 1. FC Köln jedoch über das Ziel hinaus.
„Ob Andreas Bachmann oder Olaf Thon – jeder Schalker ist ein Hurensohn“ stand auf dem meterlangen Banner geschrieben, das die Fans in der elften Spielminute hochhielten.
Olaf Thon spielte von 1980 bis 1988 sowie von 1994 bis 2002 für den FC Schalke 04. Er gewann mit den Königsblauen als Kapitän den UEFA-Pokal (1997) sowie später zweimal den DFB-Pokal (2001 und 2002).
Dazu wurde er deutscher Fußball-Weltmeister 1990 und gewann dreimal mit dem FC Bayern die Bundesliga-Meisterschaft (1989, 1990 und 1994). Heute ist der 60-Jährige als Abteilungsleiter der Schalker Traditionself tätig. Zudem engagiert sich die S04-Legende Olaf Thon für wohltätige Zwecke.
Der heutige Bochumer Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann äußerte im 1983 veröffentlichten Dokumentarfilm „Die sind eben so“ offen rechtsextreme Parolen und Gesten, wie sein Anwalt Manfred Obermeier im September 2026 gegenüber der WAZ bestätigte.
Der Film beschäftigte sich mit der rechtsextremen Hooligan-Szene. Der damals 17-Jährige gehörte dem rechtsextremen und gewaltbereiten Schalker Fanclub „Mighty Blues“ an. Laut Aussage seines Anwalts habe sich Andreas Bachmann noch vor Abschluss seiner Schulzeit nach 1,5 bis 2 Jahren vom Fanclub gelöst.
Andreas Bachmann leitet heute bei der Bochumer Staatsanwaltschaft die Abteilung für Tötungsdelikte. Zudem ist er für die strafrechtliche Verfolgung von Gewalttaten und Pyrotechnik im Umfeld von Fußballstadien zuständig. Laut Oberstaatsanwalt Paul Jansen gebe es „keinen Bezug zu seinem heutigen Dienst“, wie er gegenüber der WAZ erklärte.