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Das Topspiel in der Premier League am Wochenende bestritten der FC Arsenal und der FC Liverpool. Neben dem beachtlichen 1:0-Auswärtssieg der Gunners und dem neuen Rekord von Kai Havertz gibt es in der englischen Presse aber ein weiteres Thema, das die Schlagzeilen beherrscht. „Bestraft die Betrüger“, fordert beispielsweise die ‚Daily Mail‘. Gemeint ist damit Alexis Mac Allister. Der Argentinier sorgte in der Schlussphase der Partie mit einer klaren Schwalbe für Aufsehen. Zuerst provozierte der Profi der Reds mehrere Gegenspieler, dann ging er mit Noni Madueke Kopf-an-Kopf und ließ sich fallen, um einen Kopfstoß des Londoner Flügelstürmers anzudeuten.
In der Wiederholung war klar erkenntlich, dass Mac Allister eine laienhafte Schauspielperformance ablieferte. Ähnlich – wenn auch nicht in diesem Ausmaß – war Gabriel zu Beginn der Partie aufgefallen. Bei ‚Sky Sports‘ äußerte sich auch Experte Jamie Carragher sehr deutlich zur Aktion von Mac Allister: „Wir müssen die Leute wirklich zur Rede stellen und sagen: ‚Das ist peinlich.‘ […] Das ist lächerlich und muss aufhören. Ich kann es nicht ausstehen.“ VAR Stuart Atwell sagte nach dem Spiel: „Es kommt zu einem leichten Kontakt zwischen Madueke und Mac Allister. Meiner Meinung nach ist dieser Kontakt weder heftig noch gewalttätig noch brutal.“ Da bleibt die Frage offen, warum es keine Strafe für den Mittelfeldspieler von Liverpool gab. Eine solche wird in den englischen Medien gefordert.
Apropos FC Liverpool. Gegen Arsenal war Kapitän Virgil van Dijk wieder in Topform. Der 35-Jährige sicherte in Drangphasen der Gunners hinten ab, schaltete sich in Angriffspassagen ein und lenkte das Aufbauspiel aus der Defensive. Zum Saisonende läuft sein Vertrag bei den Reds aus. Auch wenn noch nicht sicher ist, dass sich die Wege im Sommer trennen, suchen die Bosse an der Anfield Road nach einem Nachfolger.
Dabei spielt auch Nico Schlotterbeck (26) weiterhin eine Rolle. Gerüchte über das Interesse der Reds gab es immer mal wieder. ‚CaughtOffside‘ berichtet im ‚Daily Briefing‘, dass die Spur zum Verteidiger von Borussia Dortmund nicht erkaltet ist. Auch wenn es noch kein formelles Angebot gebe, beschäftigen sich die Engländer aktuell mit dem „Scouting, der Leistungsanalyse und der Bewertung der Bedingungen für zukünftige Verhandlungen“.
Insbesondere die in Schlotterbecks Vertrag verankerte Ausstiegsklausel über 50 bis 60 Millionen Euro, die ab Sommer für ausgewählte Vereine gilt, macht den Nationalspieler interessant für die Reds. Als Alternativen hat Liverpool noch dem Bericht zufolge darüber hinaus Murillo von Nottingham Forest (24) und Alessandro Bastoni (27) von Inter Mailand auf dem Zettel. In der Pole Position befindet sich aber wohl Schlotterbeck.