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Erling Haalands Vater Alf-Inge hat die Frage, ob sein Sohn Manchester City im Fall eines Zwangsabstiegs verlassen kann, offen gelassen.
Den Citizens droht wegen Verstößen gegen die Finanz-Regularien der Liga die Versetzung aus der Premier League. Allerdings hat der Klub erst einmal ein Berufungsverfahren angestrengt, das aller Voraussicht nach bis Januar 2027 dauert, bevor ein endgültiges Urteil verkündet wird.
Haaland unterschrieb zu Jahresbeginn 2025 einen bis 2034 gültigen neuen Vertrag bei ManCity. Ob in diesem die Möglichkeit enthalten ist, dass er im Fall eines Zwangsabstiegs ablösefrei wechseln kann, ist eine brisante Frage - der sich sein Vater nun nicht stellen wollte. Spekuliert wird in England darüber, dass es keinen Zwangsabstieg für City geben könnte, sondern nur einen massiven Punktabzug, der den Abstieg in die Championship zur Folge hat. Danach könnte ein weiterer Punktabzug für die Saison 2027/28 folgen, der dann auch einen sofortigen Wiederaufstieg in die Premier League verhindert.
"Ich kann nicht über Erlings Vertrag sprechen. Ich möchte das bitte nicht kommentieren", sagte Alf-Inge Haaland bei Viaplay. Er wehrte sich gegen eine angebliche Vorverurteilung des Klubs: "Gegnerische Fans, andere Klubs und vor allem Journalisten wollen Blut von Man City sehen. Wir müssen einfach abwarten und schauen, wie die Ergebnisse aussehen", forderte er.
Dass das laufende Verfahren seinen Sohn in irgendeiner Form beeinflusst, glaubt der Ex-Premier-League-Spieler nicht: "Es sind eher die Leute abseits des Platzes, die sich ein bisschen mehr damit beschäftigen", meinte er. Sollte Erling Haaland tatsächlich ablösefrei gehen können, dürften sich die anderen Top-Klubs einen Mega-Poker um den Norweger liefern, der bereits in der Vergangenheit vor allem mit Real Madrid in Verbindung gebracht wurde.
Haaland steht in der aktuellen Saison bei 13 Toren in 12 Pflichtspielen. Der 26-Jährige spielt seit 2022 für Man City, das ihn für 60 Millionen Euro Ablöse von Borussia Dortmund holte. Bei den Citizens wurde er zweimal englischer Meister und gewann 2023 auch die Champions League.