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Erling Haaland gehört zu den begehrtesten Stürmern der Welt. Zuletzt wurde der norwegische Superstar von Manchester City auch wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Hintergrund sind die anhaltenden juristischen Probleme des englischen Spitzenklubs, die möglicherweise Auswirkungen auf die sportliche Zukunft des Torjägers haben könnten. Doch die Münchner haben offenbar keinerlei Interesse an einer Verpflichtung des 26-Jährigen.
Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat den Spekulationen nun eine deutliche Absage erteilt. Aus Sicht des deutschen Rekordmeisters besteht schlichtweg kein Bedarf, sich mit einem möglichen Transfer von Haaland zu beschäftigen.
Wie BILD-Fußballchef Christian Falk im Podcast „Bayern Insider“ berichtet, hat er mit Dreesen persönlich über die Gerüchte gesprochen. Die Antwort des Bayern-Bosses fiel dabei unmissverständlich aus.
Auf die Frage nach einem möglichen Haaland-Transfer verwies Dreesen auf die außergewöhnliche Qualität der aktuellen Bayern-Offensive. „Wir haben den besten Stürmer der Welt in Harry Kane und eine Angriffsreihe, die in Europa ihresgleichen sucht. Aus unserer Sicht stellt sich die Frage nach einer Verpflichtung von Haaland daher überhaupt nicht.“
Damit stärkt der Vorstandsvorsitzende insbesondere Harry Kane den Rücken. Der Engländer hat sich seit seinem Wechsel nach München zum absoluten Schlüsselspieler entwickelt und wurde erst vor wenigen Tagen mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet.
Neben Kane verfügen die Bayern mit Michael Olise und Luis Díaz über zwei weitere internationale Topstars, die das Offensivspiel des Rekordmeisters prägen.
Aus Sicht der Verantwortlichen gibt es deshalb keinen Grund, die bestehende Angriffsreihe durch einen weiteren Weltklassestürmer zu ergänzen.
Interessant ist allerdings, dass Dreesen einen möglichen Transfer nicht aus finanziellen Gründen ausschließt.
Angesprochen auf die Frage, ob sich der FC Bayern einen Spieler dieser Größenordnung überhaupt leisten könnte, verwies der Vorstandschef auf die Transferaktivitäten der vergangenen Jahre. „Wir haben bewiesen, dass wir uns das leisten können. Wir können Spieler aus der Premier League verpflichten. Das haben wir mit Kane gezeigt, mit Díaz und auch mit Olise“, erklärte Dreesen.
Die Botschaft ist eindeutig: Der FC Bayern sieht sich wirtschaftlich durchaus in der Lage, hochkarätige Spieler aus der englischen Premier League zu verpflichten.
Mit Kane, Díaz und Olise haben die Münchner in den vergangenen Jahren bereits mehrfach bewiesen, dass sie auch bei kostspieligen Transfers auf dem internationalen Markt konkurrenzfähig sind.
Ein möglicher Haaland-Deal würde allerdings zweifellos eine neue finanzielle Dimension erreichen. Konkrete Gespräche oder Verhandlungen zwischen Bayern und Manchester City sind derzeit nicht bekannt.
Für Dreesen steht ohnehin die sportliche Frage im Vordergrund. Mit dem frisch gekürten Weltfußballer Kane verfügen die Münchner bereits über einen der besten Torjäger der Welt.
Ein Wechsel von Haaland an die Isar ist damit zumindest unter den aktuellen Voraussetzungen kein Thema. Stattdessen setzt der Rekordmeister weiterhin auf seine bestehende Offensive, die auch in dieser Saison zu den größten Stärken der Mannschaft gehört.