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Frust für SC Freiburg in Europa, doch in der Bundesliga auf Kurs: Das Spitzenspiel gegen Bayern wird zum Gradmesser für die Ambitionen des Tabellendritten, kommentiert Lisa Bolz.
Es war ein herber Dämpfer für den SC Freiburg vor dem Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern. In der Conference League bekamen die Breisgauer bei AS Monaco auf die Nase. Ausgerechnet U21-Nationalspieler Paris Brunner glänzte mit seinem Traumtor. Für Monaco ein verdienter Sieg, fällt das Ergebnis mit 0:3 zu hoch aus für den SC um Cheftrainer Julian Schuster, der als Nachfolger von Christian Streich für Kontinuität im Breisgau steht.
Vergangene Saison im Finale der Europa League, ist der SCF auf der Fußball-Landkarte längst kein Nobody mehr. Zuletzt nominierte Bundestrainer Jürgen Klopp mit Derry Scherhant, Yannik Engelhardt, Phillip Treu und Max Rosenfelder gleich vier Spieler aus Freiburg für die deutsche Nationalmannschaft. In die neue Bundesliga-Saison gelang zudem ein Traumstart. Die SCF-Heimspiele in der neuen Saison waren bislang allesamt ausverkauft. Den Tabellendritten trennt aktuell lediglich ein Punkt von Spitzenreiter München, der gegen Augsburg fast stolperte (2:2).
Es ist also alles angerichtet fürs Spitzenspiel am Sonntag und einen großen Coup. Hier kann Freiburg die Niederlage gegen Monaco wettmachen und beweisen, dass es gegen Topteams dauerhaft mithalten kann.