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Die Fans von Hertha BSC fühlen sich im blau-weißen Himmel. 3:0 beim 1. FC Kaiserslautern, ungeschlagener Spitzenreiter nach zehn Spielen mit 28 Punkten. Alles sieht nach Aufstieg aus. Doch von überschwänglicher Euphorie will Trainer Stefan Leitl nichts wissen. Lesen Sie mal, was er nach dem Sieg sagt…
Angesprochen auf die angebliche Einstellung des Startrekords von Bayer Leverkusen, das in der zweigleisigen Zweitliga-Saison 1978/79 auch nach zehn Spielen neun Siege und ein Unentschieden eingefahren hatte (Leverkusens echter Startrekord liegt bei 21 Spielen in Folge ohne Niederlage), sagte Leitl: „Also es freut uns natürlich alle und ich spreche da für meinen kompletten Staff, auch für die Mannschaft, dass wir mit Leverkusen jetzt mal gleichziehen. Aber letztendlich: Was bringt uns jetzt dieser Rekord?“
Leitl bleibt knallharter Realist, denn das wird noch eine lange Reise von 24 Spielen. „Ja, wir freuen uns jetzt kurz drüber und dann geht's weiter. Und rauschen tun wir mal gar nicht durch diese Liga, weil wir schon leisten müssen, um Spiele zu gewinnen. Wir wurden am Limit heute gefordert von Lautern. Nicht nur physisch, sondern auch taktisch“, erklärt er.
Trotz der Euphoriebremse lobte er sein Team: „Es war ein unfassbar intensives Spiel, speziell in der ersten Hälfte. Nach dem zweiten Tor haben wir dann das Spiel komplett dominiert. Wir haben einfach ein fantastisches Auswärtsspiel gezeigt. Riesen-Kompliment an meine Mannschaft.“ Die Spieler haben das Leitl-Leitmotiv verinnerlicht.
„Ich bin sehr glücklich und stolz, wie kontrolliert wir aufgetreten sind und dass wir hier jetzt mit drei Punkten stehen. Wir waren sehr diszipliniert, gleichzeitig aber auch mutig.. Es braucht einfach in jedem Spiel diese Intensität. Jetzt liegt unser Fokus auf Wolfsburg.“
„Das Gefühl nach so einem Sieg hier ist unbeschreiblich. Jetzt gilt es, sich ausreichend vorzubereiten, um gegen Wolfsburg genauso eine Partie abzuliefern.“
„Es war eine super Mannschaftsleistung! Diese beharrliche Arbeit im Training unter der Woche, bei der jeder mitzieht und alle wissen, dass wir noch nichts erreicht haben, ist genau der richtige Weg. Großes Lob an jeden Einzelnen, wie wir den Fokus immer aufrechterhalten. Ich freue mich jetzt extrem auf das Spiel gegen Wolfsburg.“
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