Zurück
Die Oberliga-Ringer des ATSV Kelheim glänzten beim 23:8-Erfolg gegen den SV Johannis Nürnberg II mit einem der stärksten Auftritte vor heimischer Kulisse. Vor 150 Zuschauern boten beide Mannschaften attraktiven und technisch anspruchsvollen Ringsport. Die Kelheimer stellten früh die Weichen auf Sieg und kontrollierten die Begegnung über weite Strecken.
„Der Erfolg der Gastgeber war im Vorfeld durchaus erwartet worden, in dieser Klarheit kam er jedoch überraschend“, so Stephan Hacker, Pressewart der ATSV-Ringer. Zum Auftakt der Begegnung setzte sich Bence Juhasz (G, 57 kg) gegen Hüseyin Karakus nach einem aktiven Kampf mit 10:2 Punkten durch. Der Sieg von Juhasz spülte die ersten drei Zähler auf das Teamkonto der Kelheimer.
Der Erfolg der Gastgeber war im Vorfeld durchaus erwartet worden, in dieser Klarheit kam er jedoch überraschend.
In der Schwergewichtsklasse lieferte sich Albert Ibragimov (F, 130 kg) ein enges Duell mit Andreas Hoffmann. Aufgrund des 5:4-Erfolges nach technischen Punkten fiel der Mannschaftsertrag aufgrund der knappen Differenz mit einem Punktgewinn überschaubar aus. Beim Zwischenstand von 5:0 für Kelheim gingen die nächsten vier Zähler kampflos an den ATSV-Ringer Lawan Salam Jundi (F, 61 kg).
Der Kelheimer Ivan Bryniuk (G, 98 kg) lieferte sich mit Hamed Letaief einen offensiven Schlagabtausch. Der Nürnberger setzte die spektakuläreren Aktionen und zwang den ATSV-Ringer beim Stand von 1:16 in die technische Unterlegenheit. Nürnberg verkürzte auf 9:4. Für eine der stärksten Leistungen des Abends sorgte der Kelheimer Goga Dzigua (G, bis 66 kg). Der Freistilspezialist geriet gegen den zur bayerischen Spitzenklasse zählenden Griechisch-Römisch-Ringer Amer Almayouf nach einem Konter früh mit 0:6 in Rückstand. Anschließend spielte Dzigua seine Klasse aus, fand immer besser in den ungewohnten Ringstil und rang das Nürnberger Talent mit 18:11 Punkten nieder. Der umjubelte Sieg brachte dem ATSV zwei wichtige Mannschaftspunkte (11:4).
Noch mehr Storys, Bilder und Behind-the-scenes gibt’s auf Instagram: @heimatsport_oberpfalz
David Hilpert (F, 86 kg) zeigte gegen Luis Brandl eine konzentrierte Leistung. Im offenen Kampf behielt Hilpert die Übersicht, nutzte seine Chancen konsequent und setzte sich mit 7:4 technischen Punkten durch. Der verdiente Sieg brachte den Kelheimern zwei weitere Punkte ein (13:4). Salman Kashiev (F, 71 kg) knüpfte an die Vorleistungen der Teamkollegen an. Gegen Damir Shifadugov erarbeitete sich früh eine deutliche Führung. Mit dem souveränen 9:1-Erfolg stellte Kashiev auf 15:4 für Kelheim. Eldar Mansyrov (G, 80 kg) begeisterte das Kelheimer Publikum gegen Senel Can Arli mit der gewohnt starken Vorstellung. Mansyrov ging schnell mit 9:0 in Führung und krönte seinen Auftritt wenig später mit dem Schultersieg. Die vier Mannschaftspunkte zum 19:4 waren der verdiente Lohn für eine dominante Leistung.
Für das Highlight des Abends sorgte Simon Hilpert (G, 75 kg). Gegen Sasun Kirkoroglu ließ der Kelheimer nichts anbrennen und steuerte mit einem Schultersieg vier weitere Teampunkte bei. „Simon Hilpert ist ein klasse Konterkämpfer. Kirkoroglu hatte keine Chance“, so ATSV-Pressewart Hacker.
Acht gewonnene Duelle und mehrere überzeugende Einzelauftritte sorgten dafür, dass die Punkte am Ende klar in Kelheim blieben.
Zum Abschluss trat Said Kashiev (F, 75 kg) eine Gewichtsklasse an und traf mit Abubakar-Siddik Salamov auf einen technisch versierten sowie körperlich deutlich überlegenen Gegner. „Obwohl der Kampf vorzeitig zugunsten des Nürnbergers endete, zeigte der Kelheimer eine sehr starke Leistung und hielt nach Kräften dagegen“, so Hacker. Mit dem Sieg im finalen Kampf verkürzte Nürnberg auf 23:8. Hacker zog Bilanz: „Mit dem verdienten Sieg bestätigte der ATSV Kelheim seine starke Mannschaftsleistung. Acht gewonnene Duelle und mehrere überzeugende Einzelauftritte sorgten dafür, dass die Punkte am Ende klar in Kelheim blieben.“
rol