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Es war erst ihr zweiter Profi-Einsatz für die SGE, doch genau dabei zeichnete sich Torhüterin Sophia Winkler jetzt aus. Im DFB-Pokal kam es beim 1. FC Nürnberg zum Elfmeterschießen. Doch schon vorher zeigte sie ihr Können
Es war erst ihr zweiter Profi-Einsatz für die SGE, doch genau dabei zeichnete sich Torhüterin Sophia Winkler jetzt aus. Im DFB-Pokal kam es beim 1.
FC Nürnberg zum Elfmeterschießen. Doch schon vorher zeigte sie ihr Können Wenn es im Fußball bei einem K.o. -Spiel nach 90 Minuten und der Verlängerung unentschieden steht, rücken spätestens dann automatisch zwei Akteurinnen auf dem Platz in den Mittelpunkt: die Torhüterinnen. Das war auchRebecca Adamczyk auf Seiten der Fränkinnen und Sophia Winkler bei den Frankfurterinnen hatten die Chance, sich zur Matchwinnerin aufzuschwingen.
In den 120 Minuten davor waren beide Keeperinnen nicht gerade beschäftigungslos, die Frankfurterinnen verbuchten ein Chancen-Plus. Und insbesondere Winkler hielt ihre Mannschaft in der 106. Minute in einer Eins-gegen-Eins-Situation gegen Fany Proniez im Spiel. Im Elfmeterschießen sorgte die Keeperin dann früh für die Entscheidung.
Die Nürnbergerin Jonna Brengel bekam es als Erste mit Winkler zu tun – und wollte es besonders genau machen. Ihr Elfmeter landete am Innenpfosten und prallte von dort ins Aus.
"Glück", könnte man sagen. Bei genauem Hinschauen wird aber deutlich, dass die Frankfurter Torhüterin den Schuss wohl pariert hätte, wäre er etwas weiter innen aufs Tor gekommen. Vorteil Winkler. Und der setzte sich fort.
Nachdem Danique Tolhoek für die Hessinnen getroffen hatte, stand nun Julia Pollak am Punkt und vor Winkler.
"Dennishat mir noch was mitgegeben, da habe ich versucht, dran zu denken, und es hat geklappt", schilderte Winkler die Situation vor dem Elfmeter. Auch hier ahnte die 23-Jährige die Ecke und parierte den Schuss. Damit war der Vorteil für die Eintracht Frauen ausgebaut und wurde durch die Treffer von Amanda Ilestedt, Ainhoa Alguacil und Hanna Bennison zum 4:2-Erfolg ins Ziel gebracht. Dass Winkler danach in einer Traube von Mitspielerinnen verschwand, musste man nicht prophezeien.
Sie war die Matchwinnerin auf Frankfurter Seite und wurde im Nachgang auch als"Spielerin des Spiels" ausgezeichnet.durch Kreuzbandriss inklusive Meniskusschaden ein motivatorischer Meilenstein auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Dass Trainer Niko Arnautis die aktuelle Nummer eins zwischen den Pfosten, Lina Altenburg, aus Belastungsgründen im DFB-Pokal daheim ließ und Winkler damit ihr zweites Profispiel für die Eintracht absolvierte, bot die Chance, sich gegen die Bundesligakonkurrentinnen aus Nürnberg zu beweisen. Eine Garantie dafür gab es allerdings nicht.
"Ich bin unfassbar stolz und dankbar, dass ich der Mannschaft helfen konnte mit dem gehaltenen Elfmeter", sagte sie nach dem Spiel. "Jetzt haben wir das Viertelfinale auf einem recht schwierigen Weg erreicht, aber ich bin froh, eine Runde weiter zu sein.
" Auch sie selbst ist durch dieses Spiel eine Runde weiter im internen Duell mit Altenburg, denn auch Arnautis freute sich, dass es"für Sophia auch ein schönes Erlebnis war, den einen oder anderen rauszufischen", hat also die Leistung seiner Torhüterin klar zur Kenntnis genommen. Die dürfte im Übrigen nicht böse gewesen sein, dass sie auf der Rückfahrt, wie nach solchen Ereignissen üblich, wahrscheinlich eine Runde fürs Team schmeißen musste.
Und Apropos Runde: Gegen wen die Eintracht-Frauen in Viertelfinale spielen, wird am 13. Dezember ausgelost. Spannend ist in jedem Fall die Frage, ob"Pokal-Winkler" bis dahin auch in der