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Ultimatum an die eigene Mannschaft: Oliver Glasner thematisiert bei Nottingham Forest seinen eigenen Rauswurf
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Der Ex-Bundesliga-Coach steckt mit seinem neuen Team im Keller der Premier League fest. Fortschritte sind nicht erkennbar. Nach der jüngsten Pleite wählte Glasner drastische Worte.

"Wenn man vier von fünf Spielen verliert, ist das nicht gut genug", sagte der Österreicher nach dem 0:2 beim FC Brentford am Samstag. "Es ist jetzt Zeit, dass wir Dinge ändern, dass ich Dinge ändere und das werden wir jetzt machen."

Glasner kündigte eine härtere interne Gangart an. Er "habe das Gefühl, dass ich in manchen Punkten vielleicht zu viele Kompromisse eingegangen bin." Nun werde er bestimmen, "was wir tun wollen, was wir tun müssen".

Und dann wurde er deutlicher und nahm seine Stars unmissverständlich in die Verantwortung. "Wenn die Spieler mitziehen, dann halte ich den Turnaround für möglich. Falls nicht, dann kommt eben der sechste Manager."

Glasner spielte damit auf seinen möglichen Rauswurf bei anhaltender sportlicher Krise an und darauf, dass Forest seit dem Wiederaufstieg 2022 schon fünfmal den Trainer tauschte. Seine persönliche Situation koppelte Glasner dabei völlig vom Rest des Teams ab.

"Für mich hat das keine Konsequenzen. Ich denke, das sieht man. Ich gehe nach Hause und frühstücke mit meiner Familie", so der 52-Jährige.

"Null Kompromisse!" Glasner kündigt härtere Gangart an

Die Luft ist beim Österreicher aber keineswegs raus - und er hat das Projekt Forest aus eigener Sicht damit nicht schon als gescheitert erklärt.

Es sei "die gleiche, Entschuldigung für das Wort, Sch***-Situation wie letztes Jahr", sagte Glasner. "Also muss man Dinge ändern und von unten nach oben neu aufbauen. Das ist völlig klar für mich und das werde ich tun. Und das ohne Kompromisse. Null! Null! Und falls es nicht funktioniert, werden sie es mich wissen lassen."

Tatsächlich wird es interessant sein zu sehen, wie die Worte des Managers bei den Bossen ankommen, bei Vorstand Tom Cartledge und beim Besitzer, dem griechischen Milliardär Evangelos Marinakis. Und natürlich bei den Spielern, die erst auf einen einzigen Pflichtspielsieg in der laufenden Saison zurückblicken können.

Den gab es am 12. September bei Aston Villa mit 2:0. Davor und danach setzte es insgesamt sechs Niederlagen, fünf davon in der Liga, eine beim Aus im League Cup. Im Sommer war Glasner nach nur zwei Jahren bei Crystal Palace in London zu Forest gewechselt. Mit Palace hatte er den FA Cup, den englischen Supercup und die UEFA Conference League gewonnen. Zuvor hatte er sehr erfolgreich in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg und bei Eintracht Frankfurt gearbeitet.

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