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Schon jetzt wirft der kommende Transfer-Sommer seine Schatten voraus. Der BVB richtet seinen Blick auf einen Bundesliga-Rivalen.
Dortmund/Gladbach – Borussia Dortmund hat das nächste Supertalent im Visier. Wie Sky berichtet, ist der BVB an Wael Mohya von Borussia Mönchengladbach dran. Der Revierklub beobachte die Situation genau, sei aber mit seinem Interesse nicht allein.
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Allein in Deutschland buhlen demnach die Top-Klubs FC Bayern, Bayer Leverkusen und RB Leipzig um den 17‑Jährigen. Ein Vereinswechsel des deutschen U21-Nationalspielers im Winter gilt dem Bezahlsender zufolge aber als unwahrscheinlich (mehr Transfer-News zum BVB bei RUHR24).
Im Sommer könnte die Lage allerdings anders aussehen – vor allem, wenn Gladbach sich nicht aus dem Tabellenkeller befreit. Laut Sky ist der Klassenerhalt die Voraussetzung dafür, dass Mohya bleibt. Und genau dort liegt das Problem. Die „Fohlen“ sind aktuell Schlusslicht der Bundesliga.
Immerhin: Am vergangenen Freitag (23. Oktober) feierte Gladbach den ersten Ligasieg nach sechs Niederlagen in Folge. Beim 3:2-Erfolg in Stuttgart war Mohya mit seinem Tor und seiner Vorlage der Mann des Abends.
In der laufenden Saison steht das Talent bislang bei drei Toren und einer Vorlage. Er ist im offensiven Mittelfeld zu Hause, kann aber auch auf beiden Außenbahnen auflaufen. Im bislang enttäuschenden Gladbacher Team ist Mohya der absolute Hoffnungsträger.
Dazu kommt: Der Bundesligist will sich den Youngster langfristig sichern – oder zumindest seine Verhandlungsposition verbessern. Laut Sky laufen Gespräche über eine Verlängerung des Vertrags, der aktuell bis 2028 gilt. Doch der Bezahlsender ordnet ein: Der neue Kontrakt wird wohl nicht ohne Ausstiegsklausel auskommen. Wie hoch diese ausfällt, ist noch offen.
Auch das Gehalt von Mohya soll angepasst werden. Skurril: Im August erklärte der BVB-Flirt gegenüber der Bild-Zeitung, er wisse gar nicht, wie viel er aktuell verdiene. „Meine Eltern machen das schon alles. Ich bekomme ein monatliches Taschengeld, mit dem ich prima klarkomme“, so der 17-Jährige.
Dass Gladbach offen mit der Personalie Mohya umgeht, zeigt ein TV-Auftritt von Sportdirektor Rouven Schröder am vergangenen Sonntag (25. Oktober). „Wir sind mit ihm, seinen Eltern und seiner Agentur im Austausch. Wael fühlt sich pudelwohl und ist sozusagen ein Jung-Fohlen“, erklärte er zuletzt im „Doppelpass“ bei Sport1.
Dann folgte die realistische Einordnung: „Aber eins ist auch klar: Dass er nicht sein Leben lang für Borussia Mönchengladbach spielen wird. Das kannst du nicht aufhalten, dass man Transferüberschüsse erzielen muss. Das möchte der Fan nicht immer unbedingt hören.“
Im kommenden Sommer dürfte Mohya eine heiße Transfer-Aktie in Deutschland werden. Einige Gladbach-Fans werden wohl hoffen, dass es einen ihrer Leistungsträger nicht schon wieder zum BVB zieht – so wie einst Marco Reus, Mo Dahoud, Thorgan Hazard oder Ramy Bensebaini.