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BVB-Blockade überwunden: Angreifer blüht auf
BVB-Spieler Najdi
BVB-Spieler Ahmad Najdi spielte beim U19-Derby befreit auf. © IMAGO/Patrick Ahlborn

Pfosten, Elfmeter herausgeholt, ständig gefährlich: Ahmad Najdi spielt sich bei der BVB-U19 frei. Sein Trainer erklärt, was sich verändert hat.

Dortmund/Gelsenkirchen – Die U19 von Borussia Dortmund ist im Revierderby beim FC Schalke 04 nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Am Sonntag (25. Oktober) war Ahmad Najdi im Parkstadion der auffälligste Schwarzgelbe: Er traf den Pfosten, und zog ihn immer wieder vor das Schalker Tor. Trainer Felix Hirschnagl sieht bei seinem Angreifer eine Entwicklung, die sich seit Wochen abzeichnet.

BVB-U19 im Derby mit Schalke: Ahmad Najdi fällt auf

Die beste Chance hatte der BVB früh: In der 16. Minute scheiterte Justin Hoy per Elfmeter an Schalkes Torwart Kyrylo Khadasevych. Den Strafstoß hatte Najdi herausgeholt. Wenig später landete sein Abschluss am Pfosten. Nach der Pause verlor die Partie an Tempo, ein Tor fiel nicht mehr.

Dass Najdi so auftritt, ist keine Selbstverständlichkeit. „Er hat gebraucht. Er hat einfach ein bisschen gebraucht“, sagte Hirschnagl. Den Grund sieht der Trainer in der Rückrunde der vergangenen Saison (mehr zum BVB-Nachwuchs bei RUHR24).

Damals fehlte Najdi lange verletzt – und das zu verarbeiten, habe gedauert. Auch beim Hinspiel gegen Schalke im August musste er noch verletzt zuschauen.

Große Sorgen bei BVB-Spieler Najdi: „Habe versucht, das aus seinem Kopf rauszubringen“

In Gesprächen hat der Angreifer ihm immer wieder geschildert, dass ihm die Zeit davonlaufe. Genau diesen Gedanken wollte Hirschnagl ihm nehmen, „weil er auf jeden Fall seine Zeiten bei bekommen wird, wenn er arbeitet.“ Fleißig sei Najdi immer gewesen. Doch der Druck habe ihn verkrampfen lassen.

Inzwischen läuft es. Gegen Rot-Weiß Oberhausen traf Najdi zur ersten BVB-Führung. Am Dienstag (20. Oktober) machte er in der Youth League beim aserbaidschanischen Klub Sabah FK als Joker in der 88. Minute das 2:0. „Der hat sich schon unter der Woche belohnt als Joker. Sein Tor hat den Deckel drauf gemacht“, sagte Hirschnagl.

Solche Momente geben Offensivspielern laut Hirschnagl einen „Extraschub“. Najdi habe jetzt „ein bisschen Leichtigkeit reinbekommen“ – und die Selbstverständlichkeit, nach einem verlorenen Zweikampf weiterzumachen. Gegen Schalke sei dieses Selbstbewusstsein zu sehen gewesen. Für Hirschnagl steht fest, dass er dem BVB „richtig gut tut“.

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