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FC Bayern München: Weltkonzern sorgt für Mega-Finanzspritze

Frisches Geld: Der FC Bayern hat einen neuen Gesellschafter. Die "Viessmann Generations Group" steigt für 250 Millionen Euro beim Rekordmeister ein.

Die größte Finanzspritze in der Geschichte des FC Bayern: Die Viessmann Generations Group wird Gesellschafter der FC Bayern München AG und erwirbt das letzte verfügbare Anteilspaket in Höhe von ursprünglich fünf Prozent.

Weil die Transaktion im Zuge einer Kapitalerhöhung erfolgt, ergibt der rechnerische Wert der Beteiligung knapp 6,7 Prozent - 250 Millionen Euro spült die neue Partnerschaft mit dem Heiztechnik-Spezialist in die Kassen des Rekordmeisters.

Zudem soll Firmenchef Max Viessmann Mitglied des Aufsichtsrats der FC Bayern München AG werden. Das Gremium, dem Präsident Herbert Hainer vorsitzt und in dem auch die einstigen Klubgranden Uli Hoeneß sowie Karl-Heinz Rummenigge vertreten sind, soll damit von aktuell neun auf zehn Personen erweitert werden.

FC Bayern: So viel ist der FCB jetzt wert

Die bisherigen Anteile hatten Adidas (Einstieg 2002 für 77 Mio. Euro), Audi (2010 für 90 Mio. Euro) und die Allianz (2014 für 110 Mio. Euro) insgesamt 277 Millionen Euro gekostet. Hochgerechnet auf 100 Prozent ist der FC Bayern aktuell rund fünf Milliarden Euro wert.

Zusammen halten die vier Minderheitsaktionäre nun in Summe 30 Prozent der Anteile - Adidas, Audi und Allianz jeweils knapp 7,8 Prozent und Viessmann 6,7.

Weitere Anteile werden nicht verkauft, weil der FC Bayern gemäß Satzung mindestens 70 Prozent der AG-Anteile halten muss.

Der neue Gesellschafter, mit dem der Klub bereits seit 2018 geschäftlich verbunden ist, stehe "wie der FC Bayern für Werte wie Tradition, Ambition und Innovation", sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer. Der Schritt "stärkt die Eigentümerstruktur der FC Bayern München AG", ergänzte er und betonte: "Zudem vergrößert eine noch einmal deutlich verbesserte Eigenkapitalbasis die Handlungsspielräume in einer Zeit des permanenten Wandels."

FC Bayern: Kapital für neue Rekord-Transfers?

Viessmann ist aktuell bereits Mitglied im Verwaltungsbeirat des FC Bayern München eV.  Laut Pressemitteilung wird das frische Kapital vor allem für Projekte in den Bereichen Nachhaltigkeit, Internationalisierung und Digitalisierung genutzt. Im Bundesliga-Vergleich zieht der Klub der Konkurrenz mit der 250-Millionen-Euro-Spritze auch finanziell noch mal weiter davon.

Zum Vergleich: Der SC Freiburg hat laut "Transfermarkt.de" einen Kader-Gesamtmarktwert von rund 244 Millionen. Kostspielige Vertragsverlängerungen mit Harry Kane und Michael Olise wären jetzt leichter zu stemmen – und auch ein teurer Transfer wäre mit Hilfe des aufgestockten Festgeldkontos leichter zu realisieren.

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