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Für Alexander Zverev ist das Rennen um die Spitze der Weltrangliste inzwischen zu einem Countdown geworden.
Der deutsche Tennisspieler wird erstmals in seiner Karriere die Nummer eins der Welt sein. Das Ziel des 29 Jahre alten Hamburgers ist jedoch, diesen Meilenstein so schnell wie möglich zu erreichen – möglicherweise gekrönt von einem Titel zum Saisonabschluss, der ein ohnehin unvergessliches Jahr für Sascha weiter veredeln würde.
Zverev rückt Jannik Sinner immer näher. Bereits in zwei Wochen könnte sein Name an der Spitze der Weltrangliste stehen, ohne dass er noch länger warten muss.
In der kommenden Woche steht das ATP-500-Turnier in Wien auf dem Programm. Im vergangenen Jahr setzte sich dort der Italiener durch – im Finale bezwang er ausgerechnet seinen künftigen Nachfolger an der Weltranglistenspitze. Da in die Rangliste jeweils die Ergebnisse der vergangenen 52 Wochen einfließen, wurden Sinner und Zverev die in Österreich 2025 gesammelten Punkte bereits in dieser Woche abgezogen. In der kommenden Woche werden vorab auch die Punkte für das Masters-1000-Turnier in Paris gestrichen: Für den Südtiroler sind es 1000 Punkte, die seinem dortigen Titelgewinn entsprechen, für Sascha dagegen „nur“ 400.
Dieser Mechanismus bedeutet, dass der Hamburger in Österreich lediglich zwei Partien gewinnen muss, um sicher als Nummer eins der Welt in den November zu starten. Der zweifache Grand-Slam-Champion könnte damit ein Ziel erreichen, das er seine gesamte Karriere verfolgt hat. Der Führungswechsel ist inzwischen sicher – doch Zverev möchte seine Ansprüche nicht länger unbestätigt lassen. Er will zeigen, dass er diese Position vollauf verdient hat, und die Chancen bestmöglich nutzen, die ihm diese ungewöhnliche Saison mit den Verletzungen von Sinner und Alcaraz eröffnet hat.
Sascha steht auch dank der Verletzungen des Italieners Jannik Sinner und des Spaniers Carlos Alcaraz vor dem Sprung auf Platz eins. Er hat diese Gelegenheit jedoch bestmöglich genutzt und bei den Grand-Slam-Turnieren den Unterschied gemacht – dort gelangen ihm zwei Erfolge in einem Wimbledon-Finale.