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Für Bayern fühlt sich das 2:2 gegen den BVB wie eine Niederlage an. Während Konrad Laimer überzeugt, bleiben mehrere Offensivstars blass. Die Einzelkritik.
Für den FC Bayern fühlt sich das 2:2 gegen Borussia Dortmund wie eine Niederlage an. Während Konrad Laimer nicht nur als Torschütze überzeugt, bleiben mehrere Offensivstars blass.
Die Einzelkritik. Entschärfte einen Bellingham-Schuss mit einer tollen Parade. Einmal wurde Urbig übel umgerannt von Dortmunds Chukwuemeka. Bei beiden Gegentoren war er chancenlos.
Schoss das 1:0 für die Bayern nach einer echten Energieleistung: Im ersten Versuch scheiterte er noch an Kobel im Dortmunder Tor, doch der zweite saß. Laimer hatte zu Beginn der zweiten Hälfte eine Riesenchance, doch Kobel konnte den platzierten Schuss parieren. Laimer ackerte viel, machte Druck nach vorne und war immer anspielbereit. Gutes Spiel!
Und bester Bayer. Spielte einen üblen Fehlpass im eigenen Strafraum, in dessen Folge der BVB einnetzte – wegen einer Abseitsstellung wurde das Tor nicht gegeben. Da hatte Upamecano Glück. Danach verteidigte er aber aufmerksam.
Später stand er in der Offensive goldrichtig: Nach Kopfballhereingabe von Kane schob der Franzose aus kurzer Distanz ein. War beim Dortmunder Ausgleich zum 1:1 zu weit weg vom Torschützen Guirassy. Ansonsten aber zweikampfstark und ruhig in seinen Szenen am Ball. Begann als Linksverteidiger, rückte aber nach der Verletzung von Gnabry auf die linke Offensivposition vor.
Davies lief und arbeitete viel, sorgte trotzdem nicht für viel Torgefahr. Kehrte zurück nach einem Trauerfall in der Familie. Vor dem 2:1 spielte er einen feinen Chipball auf Kane, der daraufhin per Kopf den Torschützen Upamecano in Szene setzte. Konnte die erste Bayern-Chance verbuchen, traf aber den Pfosten.
Versuchte es später mit einem Schuss aus der Drehung, doch der Ball ging knapp daneben. Olise wurde von der BVB-Defensive ansonsten ziemlich aus dem Spiel genommen. Der Franzose sorgte kaum für Gefahr. Vergab eine Riesenchance, als er alleine auf BVB-Keeper Kobel zulief, diesen dann aber anschoss.
Bei der Aktion verletzte sich SaibariWurde vor dem Spiel für seinen Triumph beim Ballon d’Or geehrt. Hatte die Riesenchance, per Handelfmeter auf 2:0 zu erhöhen, traf aber nur die Latte. Das 2:1 durch Upamecano bereitete der Engländer per Kopf vor. Kane gelang im Klassiker sonst aber kaum etwas.
Der beste Spieler der Welt blieb diesmal blass. Übernahm die Zehnerposition von Saibari, der sich früh verletzte. Brown konnte in der Offensivzentrale aber keine Akzente setzen, das Spiel lief an ihm vorbei. Übernahm die linke Abwehrseite, Davies rückte dafür eins nach vorne und ersetzte in der Offensive Gnabry. Stanisic machte seine Sache ordentlich. Solide Leistung.