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850 Zuschauer haben´s miterlebt: Den Derby-Klassiker gegen den TSV Lindberg hat der SC Zwiesel zum Rückrundenbeginn der Kreisliga Bayerwald diesmal mit 3:1 für sich entschieden und sich damit für die Hinspielniederlage (2:4) revanchiert. Einen ganz späten und glücklichen Dreier feierte Spitzenreiter Schöfweg: Per Kopf erzielte Oldie Christian Schwankl in Minute 93 den 2:1-Siegtreffer gegen Haibach.
Lindberg – SC Zwiesel 1:3: Verdient entführt der SC Zwiesel die Punkte aus dem Stadion am Angerweg, schreibt der Lindberger Berichterstatter. Beide Mannschaften starteten vor der imponierenden Kulisse von 850 Fans engagiert in die Partie. In der 10. Minute war es Tom Schreder, der den TSV Lindberg in Führung brachte. In der Folge übernahm der SC Zwiesel zunehmend das Kommando und verzeichnete über die gesamte Spielzeit hinweg mehr Ballbesitz. In der 18. Minute bot sich den Gästen die erste gute Gelegenheit zum Ausgleich, doch ein Lindberger konnte den Abschluss gerade noch entschärfen. Nach einer halben Stunde setzte Blechinger einen Freistoß nur knapp neben das Tor, so dass es mit der knappen TSV-Führung in die Pause ging. Gut eine Stunde war gespielt, als dem Gast schließlich der Ausgleich gelang: Simon Pönn verwertete eine Flanke aus dem Halbfeld per Kopf zum 1:1 (59.). Die Antwort des TSV ließ nicht lange auf sich warten. Postwendend ergaben sich zwei Riesenchancen zur erneuten Führung – zunächst wurde ein Abschluss von Tom Schreder in höchster Not geklärt, anschließend vergab Sebastian Marchl eine weitere große Möglichkeit. Dann schwächte sich sich der TSV Lindberg selbst, als Fabian Fischer nach einer gelb-roten Karte vorzeitig vom Platz musste (68.). Die Überzahl nutzten die Gäste aus: Marcel Probst verwandelte einen Freistoß aus rund 18 Metern sehenswert zum 2:1 (73.). Den Schlusspunkte setzte Dominik Ahmeti schließlich mit einem sehenswerten Fallrückzieher zum 3:1. Großes Lob zollte der Gastgeber Schiedsrichter Maximilian Scheungrab (Aunkirchen), die die Partie jederzeit souverän im Griff hatten. Tore: 1:0 Tom Schreder (10.); 1:1 Fabian Pönn (59.); 1:2 Marcel Probst (73.); 1:3 Dominik Ahmeti (81.). Gelb-Rot: Fabian Fischer (L/68.); 850.
Schöfweg – Haibach 2:1: Nur 100 Zuschauer sahen eine sehr mäßige Partie. Im ersten Durchgang spielte Schöfweg hektisch und mit hoher Fehlerquote und musste folgerichtig gegen die auf Konter lauernden Haibacher durch Niklas Urban einen Rückstand hinnehem (42.). Der Torschütze hatte drei Minuten zuvor einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter an den Innenpfosten gesetzt. Mit der letzten Aktion vor dem Halbzeitpfiff konnte Sven Weinberger einen von Simon Wildfeuer an ihn adressierten Schlenzer aus kurzer Distanz zum 1:1 verwerten – ein schmeichelhafter Pausenstand für den SVS. Der wurde in der zweiten Hälfte etwas stärker, aber nicht unbedingt zwingender. So musste ein Standard in der Nachspielzeit herhalten, den Oldie Christian Schwankl mit einem schönen Kopfball veredelte; zu einem doch schmeichelhaften Dreier. Tore: 0:1 Niklas Urban (42.); 1:1 Sven Weinberger (45.+2); 2:1 Christian Schwankl (93.). SR Johannes Ascher (Dreisessel); 100.