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Kurz nach 13 Uhr Ortszeit ging es für die Moto3-Piloten in das wichtige Zeittraining über 35 Minuten. Das insbesondere in den Tropen immer präsente Thema «Wetter» bereitete den Youngster kein Kopfzerbrechen. Bei feuchttrockenen 34 Grad in der Luft war kein Niederschlag zu befürchten.
Die Hoffnung der bereits zahlreichen erschienenen Fans: Hakim Danish. Für die Zuschauer ging es um die Frage, ob es dem Malaysier und Rookie gelingen kann, die spanische Moto3-Elite mit Quiles, Carpe, Uriarte und Almansa auzuhebeln. Auch Honda-Pilot Veda-Pratama machte sich große Hoffnungen, bei tropischer Hitze zu glänzen. Erstmals in Sepang unterwegs ist der Österreicher Leo Rammerstorfer. Den Erstkontakt im FP1 hatte der SIC58-Youngster auf Rang 24 abgeschlossen.
Nach zehn Minuten der wichtigen Sitzung, die über den direkten Einzug der Top-14 ins zweite Qualifying entscheidet, hatte Adrian Fernandez eine erste Bestmarke gesetzt. Mit einer mittleren 2:11er-Runde war der Leopard-Honda-Pilot aber noch zwei Sekunden über dem von ihm aufgestellten Rundenrekord (2:09,542 min).
Mit Alvaro Carpe, David Munoz, Champion Quiles und David Almansa folgten vier weitere junge Racer aus Spanien. Pratama und Danish lagen sich nach der ersten Viertelstunde auf 11 und 12. Zunächst nur ganz hinten, Leo Rammerstorfer mit einem Rückstand von 2,5 s. Eine Besonderheit in Sepang stellt die Länge der Strecke und der mittlere Schnitt dar. Bei deutlich über zwei Minuten pro Umlauf, muss jede Zeittacke präzise geplant und umgesetzt werden.
Spannend machte es KTM-Ajo-Rookie Brian Uriarte. Der Hoffnungsträger, der 2026 bereits zwei GP-Rennen gewinnen konnte, lag bis 12 Minuten vor der Flagge noch auf Platz 17. Sicher dagegen schienen im Q2 die Kollegen Carpe auf 2, Salmela auf 6 und Perrone an achter Stelle.
Mit dem Beginn der letzten 10 Minuten oder vier fliegenden Runden gelang Uriarte der Q2-Einzug. Mit 2:11,8 min ging es Position 4. Nahezu zeitgleich ließ Hakim Danish die Fans mit der Bestzeit jubeln. Doch Intact-GP-Ass David Almansa drückte die Bestzeit um ein weiteres Zehntel auf 2:11,417 min. Aspar-Pilot und Moto3-Dominator hielt sich derweil auf Rang 6 hinter David Munoz.
Moto3-typisch wurde das Klassement mit dem letzten Aufschlag noch ordentlich durchgeschüttelt. Honda-Hoffnung Pratama fuhr hinter Almansa und vor Danish auf Platz 2. MTA-Pilot Matteo Bertelle sprang auf Rang 5 hinter den lange führenden Fernandez. Eine starke Runde gelang dem Finnen Rico Salmela. Ohne Windschatten schaffte es Tech3-Rookie an Pratama vorbei auf Position 2. Nur David Almansa verteidigte bis zur Flagge den Vorsprung von 0,069 s.
Enttäuschung bei Maximo Quiles. Mehr als Rang 11 war am Freitag nicht möglich. Während sich der Brite Scott Ogden als 14. noch ins Q2 rettete, muss Leo Rammerstorfer nach Platz 24 ins Q1.