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Vor dem Großen Preis von Mexiko teilt Fernando Alonso heftig gegen Williams-Pilot Alex Albon und das hintere Feld der Formel 1 aus.
Der Auslöser für den Rundumschlag geht auf den Grand Prix der USA in Austin zurück, bei dem es bereits während der Startphase zu einer Kollision zwischen den beiden Piloten kam.
Der Spanier, der von Rang zwölf aus ins Rennen gegangen war, schickte sich an, an Esteban Ocon im Haas vorbeizuziehen. Zeitgleich stieß Albon nach vorn: Vom 17. Startplatz ins Rennen gegangen, hatte der Williams-Pilot in der ersten Runde bereits drei Konkurrenten hinter sich gelassen. Beim Manöver gegen Ocon kreuzten sich schließlich die Wege von Alonso und Albon.
Der Williams touchierte den Aston Martin des Doppel-Weltmeisters, was erhebliche Beschädigungen am Fahrzeug des Spaniers nach sich zog. Unter anderem lösten sich Teile des Unterbodens. Am Ende reichte es für den 45-jährigen Alonso lediglich zu Platz 16.
Entsprechend deutlich äußerte er sich im Anschluss: "Wenn man von hinten startet, geht man immer dieses Risiko ein. Ich glaube, den Fahrern im hinteren Drittel des Fahrerfelds mangelt es einfach an Qualität, wie wir an Alex gesehen haben. Er hat wohl vergessen, dass Kurve 11 vor ihm ist und er links rum fahren muss."
Albon, der unter thailändischer Flagge antritt, äußerte sich bisher nicht direkt zu den Vorwürfen, schilderte die Kollision jedoch aus seiner Sicht: "Ich habe versucht, auszuweichen und auf den Kerb zu fahren, aber das ist mir nicht ganz gelungen. Ich gehe davon aus, dass sein Auto beschädigt wurde - ich weiß jedenfalls, dass meines Schaden genommen hat und ich den Rest des Rennens mit einem kaputten Flügel herumfahren musste."
Alonso nahm das Geschehen auch zum Anlass, um Entwicklungsdruck auf den eigenen Rennstall auszuüben. Mit Blick auf die Notwendigkeit, derartigen Risiken künftig zu entgehen, sagte er in Richtung Aston Martin: "Es muss uns gelingen, das Auto so schnell zu machen, dass ich nicht mehr von da hinten starten muss."