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Als Harry Kane am Montagabend den Ballon d’Or in den Händen hielt, ging für den Engländer ein Traum in Erfüllung. Der Stürmer wurde für seine überragende Saison 2025/26 verdientermaßen mit dem Titel des Weltfußballers ausgezeichnet, auch wenn die meisten Fans und Experten eher mit Lamine Yamal oder Kylian Mbappé gerechnet hätten.
Nach seinem Wechsel zum FC Bayern im Sommer 2023 hat Harry Kane nun den nächsten Meilenstein seiner Karriere erreicht. Damit hat er auch die allerletzten Zweifler verstummen lassen - sofern es nach seinen Leistungen in den vergangenen Jahren wirklich noch welche gab - die den Rekordmeister für den damaligen 100-Millionen-Euro-Transfer kritisierten.
Der Gewinn des Ballon d'Or durch Kane hat für die Münchner wohl keinen finanziellen Nachteil. Wie Sky Sport berichtet, wurde beim Transfer vor der Saison 2023/24 nämlich keine Bonusklausel zugunsten von Tottenham Hotspur vereinbart. Die Bayern müssen also entgegen einiger Vermutungen nachträglich keine weitere Millionensumme nach England überweisen.
Da eine solche Klausel naheliegend gewesen wäre, stellt sich die Frage, warum die Spurs sie sich damals nicht zugesichert haben. Schließlich träumte Kane schon damals offen davon, eines Tages zum Fußballer des Jahres gekürt zu werden. Zudem sind solche Klauseln üblich. Auch RB Leipzig soll sich eine ähnliche Zahlung bei Yan Diomande zugesichert haben, der im Sommer für 140 Millionen Euro zu Real Madrid wechselte.
Stattdessen haben die Londoner auf anderen Klauseln bestanden, die an Titel des FC Bayern geknüpft sind. So mussten die Münchner bereits Bonuszahlungen nach dem Gewinn der Bundesliga und des DFB-Pokals leisten. Sollte Kane mit seiner Mannschaft eines Tages auch die Champions League gewinnen, dürfte Tottenham einen weiteren Geldregen erwarten. Dieses Ziel dürfte spätestens jetzt ganz oben auf der Liste des 33-jährigen Weltfußballers stehen.