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BVB-Spielerin über SGS-Vergangenheit: „Da ist immer noch ein Heimatgefühl“
Seit Sommer in Schwarz und Gelb: Jacqueline Meißner.© BVB | Lena Hehemann

Im Fußball sind Spiele gegen den Ex-Verein keine Seltenheit. Das Duell mit der U21 der SGS Essen (1:0) war für manch eine von Borussia Dortmund dann aber doch sehr besonders. Denn während BVB-Coach Markus Högner – von 2010 bis 2016 und 2019 bis 2025 in Essen an der Seitenlinie – und Offensivspielerin Annika Enderle (2023 bis Januar 2025) bereits in der letzten Saison zweimal auf den SGS-Nachwuchs trafen, bedeutete das Duell am vergangenen Sonntag für Ramona Maier, Lena Ostermeier und Jacqueline Meißner eine Premiere. Nie zuvor hatten sie eine Partie gegen die Sportgemeinschaft Essen-Schönebeck bestritten – bis zu eben diesem zehnten Spieltag in der Regionalliga West.

Wenn es auch nur gegen die U21 ging – gegen die SGS zu spielen sei „schwierig“ gewesen, gestand Meißner. „Ich glaube, wenn man so viele Jahre bei einem Verein gespielt hat, ist das natürlich etwas ganz Besonderes. Und dabei ist es dann auch egal, ob wir gegen die erste oder die zweite Mannschaft spielen. Zumal in der Ersten inzwischen auch nicht mehr so viele Spielerinnen aus unserer Zeit dabei sind.“ Nach dem Bundesliga-Abstieg im Sommer verließen inklusive des BVB-Trios schließlich 19 Akteurinnen den Verein.

BVB-Trio: Wiedersehen mit alten Bekannten

Trotzdem gab es für die 32-Jährige am Sonntag einige Wiedersehen. „So ein paar kennen wir schon noch aus unserer gemeinsamen Zeit. Mit Kiki [Kirsten Nesse, Anm. d. Red.] haben wir zum Beispiel noch zusammen gespielt. Sonst sind viele jüngere Spielerinnen dabei, die damals auch bei uns in der ersten Liga mal schnuppern durften oder teilweise auch schon bei uns mittrainiert haben.“

Lena Ostermeier (links) und Jacqueline Meißner 2024 während des Bundesligaspiels zwischen der SGS Essen und der TSG Hoffenheim.© FUNKE Foto Services | Michael Gohl

327 Spiele bestritt Meißner zwischen 2011 und 2026 im lila-weißen Dress – so viele wie keine andere in der SGS-Historie. Ostermeier, von 2012 bis 2026 in Essen, folgt mit 241 Einsätzen auf Rang zwei. „Es ist ein Stück weit Vergangenheit, das was uns auch groß gemacht und uns den Weg in die weite Welt ermöglicht hat“, so Meißner. „Da ist immer noch ein Heimatgefühl. Aber jetzt spielen wir für Dortmund und sind glücklich, dass wir die drei Punkte hier behalten konnten.“

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