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Ein Jahr nach ihrem Kreuzbandriss steht Manuela Zinsberger wieder mit ihren Teamkolleginnen auf dem Platz. Ihr BVB-Debüt rückt näher.
Dortmund – Großer Tag für Manuela Zinsberger: Die Torhüterin der BVB-Frauen hat am Mittwoch (28. Oktober) erstmals Teile des Mannschaftstrainings bestritten. Das teilte Borussia Dortmund mit. Ein Pflichtspiel hat die 31-Jährige für Schwarzgelb noch nicht absolviert.
In den vergangenen Wochen hatte die Österreicherin auf dem Platz nur torwartspezifisch trainiert. Ab sofort ist sie auch im Kreis der Mannschaft dabei, vorerst in Teilen. Wann sie voll einsteigt, ist nicht bekannt. Die Belastung wird sukzessive gesteigert. Dabei wird darauf geachtet, wie das Knie reagiert.
Die Erleichterung war ihr anzumerken. „Es war gut und hat Spaß gemacht, endlich bei der Mannschaft zu sein. Es hat lange gedauert, aber jetzt geht’s richtig los“, zitierte der BVB Zinsberger nach der Einheit (mehr zu den BVB-Frauen bei RUHR24).
Lange gedauert hat es tatsächlich: Im Oktober 2025 riss sich Zinsberger im Training beim Arsenal WFC das vordere Kreuzband. Wenige Monate zuvor hatte sie mit den Londonerinnen noch die Champions League gewonnen.
Trotz der Verletzung holte der BVB die österreichische Nationaltorhüterin im Sommer ablösefrei nach Dortmund. Ihr Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2029. Vor ihrer Zeit in London hütete Zinsberger bereits das Tor des FC Bayern.
Sportlich läuft es für die BVB-Frauen auch ohne Zinsberger rund. Nach zehn Spieltagen führen die Borussinnen mit Laura van der Laan im Tor die Regionalliga West mit 30 Punkten an. Das Torverhältnis: 48:0. Erster Verfolger ist der FC Schalke 04.
Der Blick geht nach oben. In der vergangenen Saison hatten die BVB-Frauen als Tabellenzweite den Sprung in die 2. Bundesliga verpasst. Zinsberger hatte bei ihrem Wechsel deutlich gemacht, dass sie mit Dortmund in die Bundesliga will.