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Mit seinem zehnten GP-Sieg in dieser Saison entschied Maximo Quiles am 11. Oktober auf der Ferieninsel Lombok in Indonesien den Moto3-Titelkampf für sich , nachdem er bereits in seinem Rookie-Jahr 2025 im Team von Jorge «Aspar» Martinez WM-Dritter geworden war.
Quiles qualifizierte sich in Sepang für Platz 1 auf dem Grid , verlor nach gewonnenem Start in der ersten Runde aber zwei Positionen. Erst in Runde 5 schaffte er es am bis dahin Führenden David Almansa aus dem Memminger Team Liqui Moly Dynavolt Intact GP vorbei, beim Fallen der Zielflagge lag Maximo erstaunliche 3,734 sec voraus und gewann vor Honda-Pilot Veda Pratama aus Indonesien und Alvaro Carpe (Red Bull KTM Ajo).
«Das war ein schwieriger Sieg, es war sehr heiß und ich fuhr den größten Teil des Rennens allein», stöhnte der Weltmeister. «Außerdem war ich während des Wochenendes krank und hatte starke Halsschmerzen. Aber ich wusste, dass ich um den Sieg kämpfen kann, wenn ich alles gebe. Bereits am Samstag hatte ich dafür gearbeitet, dass ich im Rennen wegfahren kann, aber die anderen sind auch stark – immer. Ich versuchte es, weil ich wusste, dass ich noch etwas im Köcher habe, wenn der Reifen nachlässt. Almansa hatte einige Rutscher, da war mir klar, dass mein Moment gekommen ist.»
Im Parc fermé bekam Quiles von Pratama eine besondere Köstlichkeit angeboten. War das getrockneter Honig, fragte ein Journalist. «Das hätte ich gerne gehabt», lachte der Spanier. «Das waren Insekten, so etwas wie Kakerlaken. Ich glaube, die haben sich noch bewegt! Er ist verrückt – aber wenn er das mag, dann hat er sie auch verdient. Es freut mich für ihn, dass er es aufs Podium geschafft hat.»
Bereits fünf Veranstaltungen vor Saisonende stand Quiles als Champion fest. Inzwischen hat er 148 Punkte Vorsprung auf den Zweiten Almansa, nächstes Jahr wird er in der Moto2-WM antreten. Daran denkt er aber noch nicht. «Zuerst muss ich eine Sache abschließen, bevor ich mich einer anderen widme», unterstrich das Riesentalent aus Murcia, der Heimat der MotoGP-Piloten Pedro Acosta und Fermin Aldeguer. «Ich genieße bis Valencia die Moto3, dann mache ich Schritt für Schritt. Ich habe einige Vorbereitungszeit, um dann so bereit wie möglich zu sein.»