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Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Nach dem Zusammenbruch von Vincent Kompany und dessen voraussichtlich mehrwöchigem Ausfall steht der FC Bayern vor einer besonderen Herausforderung.
Die Gesundheit des Belgiers hat oberste Priorität, doch der Spielbetrieb geht weiter. Und so sorgen die Ereignisse in München auch für ungewöhnliche Gedankenspiele: Muss der Rekordmeister bei der Besetzung seines Trainerteams jetzt völlig neu denken?
Eine mögliche Lösung könnte dabei aus den eigenen Reihen kommen. Mit Dante steht schließlich ein ehemaliger Bayern-Star als Trainer der U23 unter Vertrag, der den Verein bestens kennt und nun auch bei den Profis aushelfen könnte. Doch was hält Sportvorstand Max Eberl von dieser Idee?
Der 42-jährige Brasilianer, der 2013 mit den Bayern das Triple gewann, kehrte erst im vergangenen Sommer nach München zurück. Seitdem betreut er die zweite Mannschaft sowie das Youth-League-Team. Ein vorübergehender Wechsel in den Trainerstab der Profis kommt für Eberl allerdings nicht infrage.
"Dante hat bei der U23 seinen Job", stellte der Sportvorstand gegenüber Sky Sport unmissverständlich klar. Stattdessen setzen die Münchner auf das bestehende Trainerteam um Aaron Danks, der Kompany bereits beim 3:1-Auswärtssieg gegen den SC Freiburg erfolgreich an der Seitenlinie vertreten hatte.
"Vinnie ist jetzt zweieinhalb Jahre bei Bayern und wir wissen genau, welche Rolle wer hat, wie wir spielen wollen", erklärte Eberl. Neben Danks lobte er auch die Assistenten René Marić, Floribert N'Galula und Daniel Fradley, die den Ausfall des Cheftrainers gemeinsam auffangen.
"Ich bin sehr, sehr dankbar, dass wir so großartige Leute drumherum haben, die jetzt in die Bresche springen", betonte Eberl. Eine zusätzliche Verstärkung für die Trainerbank ist damit vorerst kein Thema. Die Bayern vertrauen darauf, dass Danks und seine Kollegen die von Kompany etablierte Spielidee auch während dessen Abwesenheit erfolgreich fortführen können.