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Klopp-Kader Nummer 2: Am Donnerstag (5. November) nominiert Bundestrainer Jürgen Klopp zum zweiten Mal einen DFB-Kader. Die Unterschiede im Vergleich zum XXL-Kader im September werden enorm sein. Fakt ist: Deutschland will eine Nations-League-Ernüchterung verhindern und ins Viertelfinale einziehen.
Auf diesem Weg könnten sich drei Spieler als nützliche Hilfe erweisen, die Jürgen Klopp im September noch außen vor gelassen hatte. Doch nach ihren Leistungen in den vergangenen Wochen darf es an diesem Trio eigentlich kein Vorbeikommen geben. Ein Kommentar.
📌 Deutschlands Spiele in der Nations League
Durch die Blume ließ der Bundestrainer schon erkennen, dass Bremen-Stürmer Niclas Füllkrug nicht auf seiner Liste steht. „Niclas Füllkrug schießt in der Bundesliga ein Tor nach dem anderen, aber ist 33. Das ist nicht meine Schuld“, hatte Klopp jüngst bei „DAZN“ zu Protokoll gegeben. Die Haltung ist klar: Mit Blick auf die Europameisterschaft 2028 ist Füllkrug zu alt. Deshalb spielen andere Spieler eine größere Rolle.
Doch das ist eine fatale Einschätzung. Bei der Nationalmannschaft sollten die derzeit besten Spieler des Landes spielen. Und zu diesen gehört Füllkrug zweifelsohne. Neun Tore in bisher acht Bundesligaspielen, Doppelpack im Pokal gegen Dortmund: Aktuell gibt es keinen treffsichereren deutschen Stürmer. Ihn bei den wichtigen Nations-League-Spielen zu Hause zu lassen, weil er bei der EM 2028 mutmaßlich zu alt ist, wäre angesichts seiner Form nur schwierig nachvollziehbar. Mit nur drei Toren in den ersten vier Spielen der Klopp-Ära wurde zudem klar, dass es vor dem gegnerischen Tor einen eiskalten Knipser braucht. Und das ist Füllkrug gerade.
Zumal: Wer sagt, dass Füllkrug 2028 nicht immer noch in guter Form ist? Mit 35 Jahren ist das kein Hexenwerk. Miroslav Klose war beim WM-Sieg 2014 immerhin schon 36 und trotzdem ein wichtiger Spieler. Kurzum: Leistung sollte gelten, nicht das Alter. Und da hat Füllkrug alles geliefert, was er kann.
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Hier bekäme Klopp, was er will: einen jungen Spieler, der gleichzeitig liefert. Bei Brunner geht für den Bundestrainer beides auf, Alter und Leistung. Zudem könnte sich Klopp mit einer Nominierung den Kampf um das Juwel ersparen. Noch macht sich auch die DR Kongo Hoffnungen, Brunner von einem Verbandswechsel zu überzeugen.
Borussia Dortmund ist in der Bundesliga noch immer ungeschlagen und punktgleich mit den Bayern. Das ist auch einem Spieler zu verdanken, den Jürgen Klopp im September nicht nominierte: Maximilian Beier. Anders als die schon genannten Spieler ist Beier zwar kein Dauertorjäger, doch im Verlauf der Saison hat er beim BVB schon bewiesen, dass er Spiele entscheiden kann.
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Sowohl gegen Stuttgart als auch gegen Frankfurt erzielte er spät in der Partie den erlösenden 1:0-Siegtreffer für den BVB. Dabei ist es egal, ob er als Joker von der Bank kommt oder von Beginn an spielt: Der 24-Jährige trägt ein Entscheider-Gen in sich. Ein X-Faktor, der dem DFB-Team gut zu Gesicht stünde.