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Aprilia-Gala auf Phillip Island! Marco Bezzecchi brannte beim Trainingsauftakt in Australien trotz eines Sturzes die Bestzeit in den Asphalt. Marc Marquez geriet völlig unter Druck.
Die MotoGP-Stars sorgten beim Trainingsauftakt zum Grand Prix von Australien am heutigen Freitag (Sprint am Samstag ab 06:00 Uhr/live ServusTV & Sport24-Liveticker) für ein echtes Spektakel auf dem Highspeed-Kurs von Phillip Island. Italien-Star Marco Bezzecchi brannte auf seiner Aprilia in 1:26,775 Minuten die absolute Fabelzeit in den Asphalt und sicherte sich den ersten Platz im Zeittraining. Die Werks-Performance der Italianer war atemberaubend: Mit Raul Fernandez auf Platz zwei, Ai Ogura als Vierter und WM-Spitzenreiter Jorge Martin auf Rang fünf landeten gleich vier Aprilia-Bikes in den Top fünf!
Der Weg zur Bestzeit glich für Bezzecchi allerdings einer echten Achterbahnfahrt. Zu Beginn der Session kollidierte der Aprilia-Pilot in der Anbremszone von Kurve vier mit Alex Marquez und stürzte heftig. Die Rote Flagge musste geschwenkt werden, um Trümmerteile von der Strecke zu räumen. Nur kurze Zeit nach dem Re-Start stoppte die Rennleitung die Session erneut: Ein auf die Piste gelaufenes Wallaby sorgte für die nächste Zwangspause! Bezzecchi ließ sich vom Chaos nicht beirren, stieg auf sein Ersatzbike und brannte die ungeschlagene Bestzeit in den Asphalt.
Für Ducati-Superstar Marc Marquez endete der Freitag auf dem dritten Rang. Der Spanier fand sich sprichwörtlich im Aprilia-Sandwich wieder und musste zusehen, wie die Konkurrenz aufdrehte. Zu allem Überfluss streikte bei Marquez am Ende der Session beim Probestart die Technik, sodass er per Scooter an die Box zurückgebracht werden musste. Mit nur zwei Punkten Rückstand auf Martin in der WM-Wertung muss Marquez im Qualifying und Sprint am Samstag unbedingt nachlegen, um seine Titelchancen im packenden WM-Endspurt aufrechtzuerhalten.
Eine bittere Enttäuschung setzte es hingegen für Titelverteidiger Francesco Bagnaia und Ex-Weltmeister Fabio Quartararo. Beide Superstars verpassten den direkten Einzug ins Q2 und müssen am Samstag den schweren Gang durch das Q1 antreten. Auch Lokalmatador Jack Miller verpasste die Top 10. Da die ersten 14 Piloten innerhalb einer einzigen Sekunde liegen, ist Hochspannung für den Rest des Wochenendes garantiert.