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Die Verletzungsseuche in der NBA geht weiter. Jetzt hat es auch den gerade erst zurückgekehrten Spielmacher der Indiana Pacers erwischt.
Bereits vor der knappen Heimniederlage gegen die Philadelphia 76ers (109:114) gab Head Coach Rick Carlisle am Mittwoch bekannt, dass sein Point Guard mit einer "leichten" Zerrung im linken Oberschenkel mindestens zwei Wochen ausfallen wird.
Ob Haliburton dann aber wirklich schon wieder aufs Parkett zurückkehren kann, wollte Carlisle auch nicht garantieren. Erst einmal soll bei seinem Schützling "von Tag zu Tag" geschaut werden: "Und dann sehen wir weiter."
Um dem 26-Jährigen allerdings eine bestmögliche Genesung zu ermöglichen, hat Indiana auch schon einen Experten für Oberschenkelverletzungen konsultiert, der sich vor dem Sixers-Duell mit Haliburton und dem Front Office der Pacers zusammengesetzt hat.
Der 26-Jährige hatte nach dem vorherigen Duell gegen die Milwaukee Bucks (102:110) verlauten lassen, dass er sich "ein wenig angeschlagen" fühle. Haliburton hatte in der Vergangenheit schon einmal Probleme mit seinem linken Oberschenkel. Im Januar 2024 verpasste er deswegen zwischenzeitlich zehn von elf Spielen. Er kehrte für den Rest der Spielzeit zwar zurück, doch in den Playoffs verschlimmerte sich die Verletzung noch einmal und er musste bei den letzten beiden Duellen der Eastern Conference Finals gegen die Boston Celtics zusehen.
Noch schlimmer hatte es ihn in den NBA-Finals 2025 erwischt, als er sich im entscheidenden Game 7 gegen die Oklahoma City Thunder schon frühzeitig die Achillessehne riss. Anschließend pausierte er 16 Monate, bis er zum Start dieser Saison wieder mitwirken konnte.
In den ersten vier Saisonspielen stand er dabei durchschnittlich schon wieder 33 Minuten auf dem Court. Dabei gelangen ihm 21,8 PPG, 4,5 RPG und 9,5 APG. Der zweimalige All Star traf dabei 51,6 Prozent seiner Würfe aus dem Feld und 37,0 Prozent von Downtown.
Die Verletzung von Haliburton ist aktuell nur eine von vielen - sowohl bei den Pacers als auch in der NBA generell. Indiana fehlt derzeit auch Ivica Zubac mit Knöchelproblemen. T.J. McConnell kam in der laufenden Saison aufgrund einer Oberschenkelverletzung noch nicht zum Einsatz. Laut Carlisle wird sein Debüt vermutlich noch eine weitere Woche auf sich warten lassen. Ben Sheppard fällt mit einem Meniskusriss hingegen noch mehrere Monate aus und Johnny Furphy erholt sich noch von einer Kreuzband-OP.
Mit ihrem Pech sind die Pacers jedoch nicht allein. In der Nacht auf Donnerstag standen zwischenzeitlich 79 Spieler auf dem Injury Report (ohne dass die Kings, Blazers und Grizzlies ihre Verletzten schon gemeldet hatten). Das entspricht rund 15 Prozent der gesamten Liga. Prominente Beispiele sind unter anderem die langfristigen Ausfälle von Kawhi Leonard, Anthony Edwards und Jalen Williams.
Indiana Pacers |
Philadelphia 76ers |
109:114 |
Atlanta Hawks |
Miami Heat |
117:129 |
Cleveland Cavaliers |
Washington Wizards |
121:111 |
Detroit Pistons |
Charlotte Hornets |
97:89 |
Toronto Raptors |
Orlando Magic |
129:99 |
Milwaukee Bucks |
Houston Rockets |
100:132 |
New Orleans Pelicans |
Denver Nuggets |
91:104 |
Minnesota Timberwolves |
Golden State Warriors |
114:119 |
Chicago Bulls |
New York Knicks |
127:133 |
Utah Jazz |
San Antonio Spurs |
111:117 OT |
Dallas Mavericks |
Oklahoma City Thunder |
120:96 |
Los Angeles Clippers |