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NFL: Tucker fordert Butker - Legenden-Duell bei Kansas City Chiefs
Videoclip • 01:30 Min
Mit der Verpflichtung von Justin Tucker schließen die Kansas City Chiefs einen moralisch fragwürdigen Deal ab. Es ist nicht der erste seiner Art. Der ran-Kommentar.
Die Kansas City Chiefs haben auf die Fehlerquote von Harrison Butker reagiert und mit Justin Tucker einen neuen Kicker unter Vertrag genommen. Bisher nur als Absicherung. Noch nicht als Ersatz. So weit, so gut.
Sportlich mag es eine zweifelhafte Entscheidung sein, schließlich hat Tucker nach seiner Entlassung bei den Baltimore Ravens im Mai 2025 nicht mehr in einem Profi-Spiel gekickt. Ob er mit seinen 36 Jahren den Anforderungen noch gerecht wird, darf bezweifelt werden, nachdem er bereits im letzten Jahr in Baltimore nur 22 seiner 30 Field Goals verwandelt hatte.
Vom einstigen Vorzeigekicker, der Rekorde um Rekorde aufgestellt hatte, war nichts mehr zu sehen.
Was den Deal in ein noch schlechteres Licht setzt, ist jedoch die Person Justin Tucker. Während seiner Zeit in Baltimore wurde er von sechs Masseurinnen verklagt, sie zwischen 2012 und 2016 sexuell belästigt zu haben. Die NFL sperrte Tucker daraufhin für 10 Spiele.
Das große Problem: Tucker ist nicht der erste Profi im Kader der Kansas City Chiefs, der ein auffälliges Verhalten gegenüber Frauen an den Tag legt.
Sonntag, 01.11. 19:00 • American Football
390 Min
Sonntag, 01.11. 19:00 • American Football
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Man erinnere nur an Tyreek Hill, der bereits vom College von Oklahoma State flog wegen häuslicher Gewalt. Die Chiefs drafteten ihn dennoch in der 5. Runde, während andere Teams darauf verzichteten.
Dass sich Hill nicht besserte, beweisen seine zahlreichen Verhaftungen und immer neuen Anschuldigungen wegen häuslicher Gewalt - selbst bei wechselnden Partnerinnen.
Kareem Hunt wurde erst entlassen wegen häuslicher Gewalt, dann aber zurückgeholt, nachdem sich Isaiah Pacheco verletzt hatte. Hunt hatte erst eine Frau im Hotelgang geschlagen, dann - als diese schon am Boden lag - auf sie eingetreten.
Im Anschluss hat er auch noch die Klubführung angelogen – sein Pech, dass alles von Überwachungskameras aufgenommen wurde.
Aber nicht nur durch körperliche und sexuelle Gewalt gegen Frauen fallen einige – längst nicht alle – Chiefs-Spieler auf.
Tuckers eventuell baldiger Vorgänger Harrison Butker brachte die Frauenwelt gegen sich auf, als er an seiner ehemaligen Uni Georgia Tech als Redner auftrat und den Studentinnen nahelegte, auf akademische Grade und die Berufswelt zu verzichten.
Das einzig Wahre für sie sei es doch, zu heiraten, dem Mann ein heimeliges Zuhause zu bescheren und ihm somit seine Karriere zu ermöglichen – und: Kinder auf die Welt zu bringen.
Aber bitte keine Abtreibung. Das Recht auf Eigenverantwortung, auf den eigenen Körper sprach Butker den Frauen ab.
Sexuelle und physische Gewalt gegen Frauen, diskriminierende Äußerungen - die Chiefs stellen sich aktuell als Auffangbecken moralisch auffälliger Männer dar.
Aber überrascht uns das überhaupt noch, wenn der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, auf Wahlkampfveranstaltungen lieber über den Hintern von Nicki Minaj fabuliert, als Lösungen vorzuschlagen, mit denen er die schwächelnde Wirtschaft ankurbelt ...