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Der FC Bayern München zeigte großes Interesse an JJ Gabriel von Manchester United. Das junge Juwel zieht es aber wohl zu Real Madrid.
München – Der FC Bayern München steht im Werben um das englische Ausnahmetalent JJ Gabriel offenbar vor einer Absage. Wie der spanische Transferexperte Matteo Moretto berichtet, trainiert der 16 Jahre alte Offensivspieler von Manchester United derzeit in Madrid, während die letzten Details eines Wechsels zu Real Madrid geklärt werden.
Moretto zufolge ist geplant, dass Gabriel den Premier-League-Klub schon im Januar verlässt. Der Transfer soll aber erst im Jahr 2027 vollzogen werden, sobald der Teenager einen EU-Pass erhalten hat. Der FC Bayern habe zwar den Kontakt zur Spielerseite gehalten, sei im Rennen aber nur ein Außenseiter gewesen. Das lag laut Moretto auch am finanziellen Paket und am starken Interesse der Königlichen .
Die Geschichte des Youngsters ist ungewöhnlich. Gabriel hatte sich Anfang September an Manchester United gewandt und darum gebeten, den Klub verlassen zu dürfen. Offenbar fürchtete er, sein Potenzial in Old Trafford nicht ausschöpfen zu können. Die Bemühungen der Verantwortlichen, ihn umzustimmen, blieben ohne Erfolg.
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Dabei hat der Stürmer in England bereits Rekorde aufgestellt. Im April 2025 wurde er mit 14 Jahren der jüngste Spieler der U18 von United und erzielte bei seinem Debüt gleich zwei Tore. Im August 2026 feierte er sein Debüt im Profiteam, und im September traf er in der Youth League dreifach. Nach Informationen von Sky haben sich Gabriel und die Königlichen grundsätzlich mündlich geeinigt.
Der FC Bayern droht demnach leer auszugehen, wobei die Tür formal offen bleibt, solange keine Verträge unterschrieben sind. Auch Barcelona und Paris Saint-Germain sind demnach noch nicht ganz raus. Der Transferexperte Fabrizio Romano geht noch weiter und bezeichnet sowohl Paris als auch die Münchner im Moment als nicht mehr im Rennen. Der FC Barcelona, bei dem Gabriel zuvor sogar ein individuelles Training absolviert haben soll, scheint ebenfalls das Nachsehen zu haben. Die Gesamtkosten des Deals könnten zwischen 10 und 15 Millionen Euro liegen. (smr)