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München empfängt am 6. und 7. November die besten Rettungsschwimmer Deutschlands: Zu den 53. Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften erwartet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mehr als 1.200 Athletinnen und Athleten in der Olympiahalle. Ausrichter ist der DLRG Bezirk Oberbayern mit Unterstützung von rund 100 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Erstmals seit 1990 findet die größte Meisterschaft im Rettungsschwimmen wieder in der bayrischen Landeshauptstadt statt. „München bietet die perfekte Bühne für den größten Wettkampf im deutschen Rettungssport. Wir freuen uns, nach 36 Jahren wieder in die bayerische Landeshauptstadt zurückzukehren“, sagte DLRG Präsidentin Ute Vogt.
Sportliche Höchstleistungen im Einzel und im Team
Zum Auftakt am Freitag (6.11.) treten zunächst 320 Sportlerinnen und Sportler in den Einzeldisziplinen an. Am Samstag (7.11.) folgen die Mannschaftswettkämpfe unter den qualifizierten Teams der DLRG. Über beide Veranstaltungstage hinweg treten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in fünf Altersklassen (AK 12, AK 13/14, AK 15/16, AK 17/18, AK offen) gegeneinander an und sammeln in verschiedenen Disziplinen mit ihren Zeiten Punkte für die Mehrkampfwertung. Die vier Wettkampfabschnitte an den Vor- und Nachmittagen können im Livestream mitverfolgt werden. Für die Wettbewerbe am Samstagnachmittag sind auch noch Tickets erhältlich (zum Ticketshop).
Bei den Frauen reist Elena Moreira dos Santos vom DLRG Kreisverband Augsburg/Aichach-Friedberg mit dem zweitbesten Meldeergebnis an und rechnet sich bei ihren ersten Meisterschaften in der offenen Altersklasse sicher gute Chancen für einen Platz auf dem Podium aus. Europameisterin und Titelverteidigerin Lena Oppermann (DLRG Halle-Saalekreis) geht als Topfavoritin in den Wettkampf der Frauen. In der Männerkonkurrenz will die DLRG Luckenwalde ihre Vormachtstellung demonstrieren. Die Brandenburger stellen sieben der 32 qualifizierten Rettungsschwimmer und vereinen vier der sechs besten Meldeergebnisse auf sich.
Härtetest für die Weltmeisterschaften
Die Schirmherrschaft für die diesjährige Ausgabe der Meisterschaften übernahm der Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, der um die Besonderheit des Rettungssports weiß: „Rettungsschwimmen ist eine Disziplin, die in besonderer Weise die Brücke zwischen sportlicher Höchstleistung und gesellschaftlicher Verantwortung schlägt. Neben dem Schwimmen wird nämlich gleichzeitig eine der lebenswichtigsten Kompetenzen trainiert: die Fähigkeit, in kritischen Situationen besonnen, präzise und entschlossen zu handeln.“
Die Titelkämpfe in München gelten zugleich als letzter Härtetest für die Weltmeisterschaften in Port Elizabeth (Südafrika), die am 25. November beginnen. Dort werden Nationalteams der DLRG in der offenen Altersklasse und bei den Junioren vertreten sein, aber auch viele Teams aus den Ortsgruppen und -verbänden, die an der Weltmeisterschaft der Vereine (Interclub) teilnehmen.
Große Siegerehrung zum Abschluss
Die Siegerinnen und Sieger der 53. Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften (DMM) im Rettungsschwimmen werden am Samstagabend im Festsaal des Münchner Löwenbräukellers geehrt. Dann wird auch feststehen, wer die begehrte Clubwertung für sich entschieden und welcher DLRG Landesverband in der Gesamtwertung die Nase vorn hat. Im Vorjahr gewann Westfalen vor Brandenburg. Die DLRG Bayern landete auf Rang sechs. In der Vereinswertung war Luckenwalde zuletzt dreimal in Folge siegreich.
Mehr Informationen zu den 53. Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften (DMM) im Rettungsschwimmen gibt es im Internet unter dlrg.de/dmm.