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Der FC Bayern reist im Winter nach Kenia, um dort ein Testspiel gegen Ajax Amsterdam zu bestreiten. Ein äußerst lukrativer Trip für den Club.
München – Dieser Trip hat es in sich: Der FC Bayern bestreitet am 5. Januar in Kenia ein Testspiel gegen den niederländischen Spitzenverein Ajax Amsterdam. Genauer gesagt soll in der Hauptstadt Nairobi das neue Nationalstadion „Raila Odinga International Stadium at Talanta Sports City“ feierlich eröffnet werden. „Ein internationales Fußballfest, das die Begeisterung für den Fußball auf dem afrikanischen Kontinent in den Mittelpunkt stellt. Die Veranstaltung soll eine erste Einstimmung auf den Afrika-Cup sein, der im Sommer 2027 in Kenia, Uganda und Tansania ausgetragen wird“, schreibt der deutsche Rekordmeister auf seiner Homepage.
Doch die Reisestrapazen sind freilich nicht ohne: Vermutlich wird der Münchner Tross bereits am 4. Januar nach Afrika aufbrechen, immerhin dauert ein Direktflug nach Kenia zwischen acht und neun Stunden. Unmittelbar nach der Vorbereitungspartie gegen Ajax geht es wieder zurück, ein längerer Aufenthalt oder eine Art Kurz-Trainingslager ist aktuell nicht geplant. Denn: Die Bundesliga-Rückrunde am Wochenende rund um den 8. Januar und die Bayern sind dann bei Borussia Mönchengladbach zu Gast.
Allerdings lohnt sich der Aufwand für den Club – und ist finanziell enorm lukrativ. Wie Absolut Bayern erfuhr, sollen die Bayern für den Afrika-Ausflug fünf Millionen Euro kassieren. Marketing- und Vertriebsvorstand Rouven Kasper lässt also mal wieder die Münchner Kasse klingeln – und deswegen hat auch Cheftrainer Vincent Kompany die Reise bereits abgesegnet. Tenor an der Säbener Straße: Für so viel Geld musst du es machen!
„Der FC Bayern hat in Afrika Millionen großartiger Fans, mit denen wir uns eng verbunden fühlen – es ist ein Kontinent mit einer riesigen Fußballbegeisterung. Seit vielen Jahren sind wir mit unserer Audi Summer Tour regelmäßig in Amerika und Asien präsent“, sagt Kasper und kündigt an: „Nun bietet sich uns eine neue Möglichkeit, auch in Afrika die Verbindung zu unseren Fans weiter zu stärken, als FC Bayern unmittelbar erlebbar zu sein und die internationale Strahlkraft unseres Clubs zu unterstreichen. Wir werden einen weiteren Beitrag leisten, um die Bundesliga noch sichtbarer zu machen.“
Das Millionen-Testspiel in Kenia ist also erst der Anfang.