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FC Ismaning muss sich gegen Schwabmünchen steigern
Fragezeichen hinter der Stürmerposition: Der Einsatz von Alessio Thies ist fraglich; Coach Xhevat Muriqi grübelt noch über die Aufstellung.
Fragezeichen hinter der Stürmerposition: Der Einsatz von Alessio Thies ist fraglich; Coach Xhevat Muriqi grübelt noch über die Aufstellung. © Dieter Michalek

Der FC Ismaning empfängt am Samstag den TSV Schwabmünchen – nach einem schwachen 2:1-Sieg in Geretsried. Trainer Muriqi hat noch drei bis vier offene Fragen zur Aufstellung.

Ismaning – Der FC Ismaning meint es dieses Jahr ernst mit der Verweigerung des Abstiegskampfs. Mit drei Siegen in den jüngsten vier Spielen hat sich der FCI weiter in der oberen Tabellenhälfte der Fußball-Bayernliga festgesetzt. Vor dem Heimspiel gegen den TSV Schwabmünchen (Samstag, 14 Uhr) ist aber auch klar, dass er sich gegenüber dem 2:1-Sieg in Geretsried wieder steigern muss.

Trainer Xhevat „Jacky“ Muriqi wusste nach dem Dreier der Vorwoche, dass man den Mund abputzen und einfach einmal die dreckig eingesammelten drei Punkte mitnehmen musste. Die sportliche Leistung war ein gutes Stück entfernt von den Auftritten aus den Wochen davor. „Für die schlechte Stimmung bei uns bin ich zuständig“, sagt Trainer Muriqi, „wenn es einmal nicht so läuft.“ Dank der drei Punkte war die Stimmung des Trainers eher so mittelprächtig, aber die Mannschaft musste sich anhören, dass man den Gegner Geretsried – speziell bei der 2:0-Führung – zu sehr auf die leichte Schulter genommen hat.

Nun gegen Schwabmünchen hat die Mannschaft direkt die Gelegenheit, die Lernerfolge zu zeigen. Der Gegner steckt auch im unteren Tabellendrittel fest und könnte lange mit dem Abstieg zu tun haben. Schwabmünchen hat zwei der vergangenen drei Spiele gewonnen und auch beim 2:3 gegen das Topteam Erlbach auf Augenhöhe mitgespielt. Warnungen gibt es also genug, dass da keine Mannschaft kommt, die auf dem goldenen Tablett drei Punkte serviert.

In der Vorwoche hat der Ismaninger Trainer ziemlich überrascht, als er den jungen Stürmer Filip Jakic von Beginn an aufstellte. Der Angreifer trug in der frühen Jugend das Trikot von Wacker Burghausen und kickte zuletzt in der U19 eines kroatischen Erstligisten. Er kam nach Deutschland und wartete in Ismaning geduldig auf seine Chance. Angesichts zweier verletzter Angreifer (Cazorla, Shcherbyna) kam in Geretsried seine Chance und Jakic nutzte sie nicht. Der Trainer war etwas enttäuscht. Deshalb muss sich Jakic nun wieder hinten anstellen und Muriqi philosophiert „über drei bis vier Ideen, die ich mir erst noch durch den Kopf gehen lassen muss“.

Die Aufstellung der Ismaninger Offensive hängt ein bisschen auch vom Gesundheitszustand von Alessio Thies ab, der unter der Woche Schmerzen hatte und dessen Einsatz fraglich ist. Klar ist aber auch, dass der Ismaninger Kader dieses Jahr deutlich breiter aufgestellt ist und auch mehrere Ausfälle einigermaßen kompensieren kann. Auch der wieder einsatzfähige Gianluca Wild muss sich hinten anstellen, weil Noah Brill zuletzt stark auftrat und die Mannschaft mit führt. Sollte Brill wegen der vorderen Ausfälle auf die offensive Außenbahn vorgeschoben werden, könnte sich für Wild eine Tür öffnen. (nb)

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