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Andrea Kimi Antonelli krönte sich am Sonntag in Mexiko zum jüngsten Formel 1-Weltmeister aller Zeiten - des einen Freud, des anderen Leid. Mercedes-Teamkollege George Russell gibt in den sozialen Medien Einblicke in seine Gefühlslage.
Der Brite startete wie gewünscht in die Saison und schien der große Favorit auf den Titel zu sein, ehe ihn ein Formtief einholte.
"Diese Saison begann genau so, wie ich es mir erhofft hatte, doch dann geriet alles sehr schnell aus den Fugen - durch Pech und schwache Leistungen. Es war die erste richtige Saison meiner Karriere, in der ich mehr schlechte als gute Tage hatte", schreibt der 28-Jährige.
Für den Mercedes-Piloten entwickelte sich zunehmend ein Kampf gegen sich selbst. "War es schwer, damit umzugehen? Ja, sehr. War es schwer, mich Woche für Woche wieder aufzurappeln? Ja, sehr. War ich manchmal verwirrt? Oft", gibt der Brite zu.
Russell lässt es sich aber nicht nehmen, die Leistung seines Teamkollegen zu würdigen: "Ich möchte Kimi ganz herzlich zu dieser absolut unglaublichen Saison gratulieren. Du hast dir den Meistertitel wirklich verdient."
Für den Rest der Saison verspricht Russell, weiter alles zu geben, um zu seiner Form zurückzufinden. Dabei hofft er, "dass auch wieder ein bisschen Glück dabei ist."
Momentan liegt der Brite hinter dem frisch gebackenen Weltmeister Antonelli, Max Verstappen und seinem Ex-Teamkollegen Lewis Hamilton auf Rang vier der Fahrerwertung.