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Sky-Experte kritisiert Hamilton - schmeißt Rekord-Weltmeister Vize-Titel weg?
Die Bilder, als die früheren Weltmeister Lewis Hamilton und Max Verstappen den frisch gebackenen Weltmeister Kimi Antonelli auf ihren Schultern durchs Fahrerlager in Mexico City trugen, gingen um die Welt. Doch kaum waren die Foto- und TV-Kameras weg, schimpfte Hamilton über die Rambo-Attacke von Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc.
Schon am kommenden Weekend geht's in Sao Paulo weiter (GP von Brasilien: Sonntag, 18 Uhr/ServusTV live), wobei die Ferrari-Bosse alle Hände voll zu tun haben, den teaminternen Konflikt in den Griff zu bekommen.
Jetzt gießt auch noch Sky-Experte Ralf Schumacher Öl ins Feuer. Für den ehemaligen F1-Piloten hatte nicht Leclerc, sondern Hamilton die Schuld an der Kollision der Ferrari-Streithähne. Schumis Meinung nach habe Hamilton genau gewusst, "dass er die Kurve nicht kriegen kann", trotzdem sei er reingefahren. Damit habe Hamilton "in Kauf genommen, dass sie, wenn Charles Leclerc nicht rüberfährt, crashen. Das war Absicht!" Leclerc hingegen habe nichts falsch gemacht. Dass der bei der Kollision kurz von der Strecke beförderte Hamilton am Funk eine Strafe für seinen Teamkollegen gefordert hatte, stößt bei Schumacher sauer auf: "Das macht man nicht."
Fazit Schumacher: "Die beiden haben sich da gegenseitig das Rennen kaputt gemacht. Die hätten das Rennen gewinnen müssen." Die Rivalität sei "einfach zu weit gegangen."
Tatsächlich könnte der Dauerstreit mit Leclerc Hamilton die Vize-Weltmeisterschaft kosten. Im Sonntag wurde der 41-jährige Brite von Mexiko-Sieger Max Verstappen überholt. Tatsächlich hat der Red-Bull-Star, der drei der letzten fünf Rennen gewonnen hat, vier Rennen vor Schluss die besseren Karten.