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Erst im März 2026 hatte Luca Reggiani einen neuen Vertrag bei Borussia Dortmund unterschrieben, im Januar 2027 könnte das Abwehrtalent den BVB bereits verlassen.
Einem Bericht des kicker zufolge sind die Verantwortlichen des Vizemeisters mittlerweile zu der Einschätzung gekommen, dass sie Reggiani das beim BVB geforderte hohe Niveau nicht zutrauen. Daher sei ein Wechsel des 18-Jährigen im anstehenden Wintertransferfenster wahrscheinlich, schon im Sommer habe es dahingehend sehr konkrete Gedankenspiele gegeben.
Reggiani war im Februar 2024 von US Sassuolo in den Nachwuchs der Borussia gewechselt, hatte zwei Jahre später knapp einen Monat nach seinem 18. Geburtstag sein Bundesliga-Debüt gefeiert. Mehrfach stand er in den letzten Monaten der vergangenen Saison dann in der Startelf von Trainer Niko Kovac, in der laufenden Spielzeit kam Reggiani bisher allerdings erst zu zwei kürzeren Einsätzen als Einwechselspieler und spielte zuletzt zweimal in Folge bei der U23 in der Regionalliga.
Aktuell ist er im Dortmunder Kader nur noch Innenverteidiger Nummer sechs, zudem kommt in den nächsten Monaten irgendwann mit Emre Can ein weiterer Konkurrent aus einer langen Verletzung zurück. Daher hat Reggiani trotz seines vielversprechenden Starts bei den Profis offenbar keine Zukunft mehr beim BVB. Inter und AC Mailand aus der italienischen Heimat gelten als potenzielle Interessenten.
Laut Geschäftsführer Sport Lars Ricken hätte Borussia Dortmunds Offensivjuwel Mathis Albert am vergangenen Wochenende im Bundesligaspiel bei Union Berlin (0:0) beinahe seinen ersten Einsatz von Beginn an für die BVB-Profis bekommen.
"Gegen Union stand er, glaube ich, kurz vor der Startelf", sagte Ricken am Montag vor dem Abflug der Dortmunder nach Baku, wo man am Dienstagabend in der Champions League bei Sabah FK zu Gast ist. Letztlich ließ Trainer Niko Kovac Albert zunächst doch noch auf der Bank, in der 70. Minute wurde der 17-Jährige dann für den verletzten Konstantinos Karetsas eingewechselt.
Es war der insgesamt dritte Einsatz des jungen US-Amerikaners für die erste Mannschaft des BVB. "Da haben wir ein tolles Talent in unseren Reihen, der in dieser Saison schon punktuell für Furore sorgen kann", lobte Ricken.
Albert war 2024 aus dem Nachwuchs von LA Galaxy nach Dortmund gewechselt, die Borussia setzte sich seinerzeit gegen hochkarätige Konkurrenz durch. "Bevor wir ihn verpflichtet haben, waren ja eigentlich schon alle großen Mannschaften hinter Mathis her", blickte Ricken zurück.
Schlagzeilen machte Albert kürzlich auch mit seinen ersten A-Länderspielen für die USA, beim 4:2-Testspielsieg gegen Chile Ende September gelang ihm sogar das erste Tor für die Nationalmannschaft. Dadurch rückte Albert noch mehr in den Fokus als ohnehin schon, allen voran Manchester City soll sehr interessiert sein.
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus traut Borussia Dortmund nicht zu, dem FC Bayern München den Meistertitel in dieser Saison ernsthaft streitig zu machen.
"Nein, nein, nein, nein", lieferte Matthäus bei einem Sponsorentermin am Montag eine aus BVB-Sicht sehr ernüchternde Antwort auf die Frage, ob die Westfalen ein Titelanwärter seien. Zwar traue er Dortmund zu, die Bayern in einem Spiel zu ärgern, "aber mehr nicht", so Matthäus, der urteilte: "Wenn Bayern München nicht in der Bundesliga spielen würde … Sie haben nicht diese Qualität wie Bayern München. Bei Dortmund ist das schon weniger, das ist der Unterschied."
Dennoch betonte der ehemalige FCB-Profi, dass es der BVB seit Amtsübernahme von Trainer Niko Kovac im Februar 2025 "sehr gut gemacht hat". Er habe "großen Respekt, was Niko Kovac da gezaubert hat", unterstrich der 65-Jährige, der bei der Borussia momentan "eine leichte Krise" sieht.
Nach vier Siegen aus den ersten vier Ligaspielen dieser Saison verpasste die Kovac-Elf in der Bundesliga zuletzt zweimal in Folge einen Dreier, kam zuhause gegen Werder Bremen (2:2) und bei Union Berlin (0:0) jeweils nicht über ein Unentschieden hinaus. Der Blick auf die Tabelle ist dennoch absolut in Ordnung, ist der BVB mit 14 Zählern doch punktgleich mit Spitzenreiter Bayern Tabellenzweiter und damit voll im Soll.
Der Trend ist allerdings durchaus negativ, da man inklusive der 0:1-Niederlage bei Bodö/Glimt in der Champions League vergangene Woche seit drei Spielen sieglos ist. Die Kehrtwende soll am Dienstagabend geschafft werden, am dritten Spieltag der CL-Ligaphase ist ein Sieg bei Sabah FK aus Aserbaidschan Pflicht. In der Bundesliga geht es dann am Samstag mit einem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt weiter.
Datum |
Wettbewerb |
Spiel |
Dienstag, 20. Oktober (18.45 Uhr) |
Champions League |
Sabah FK vs. Borussia Dortmund |
Samstag, 24. Oktober (18.30 Uhr) |
Bundesliga |
Borussia Dortmund vs. Eintracht Frankfurt |
Dienstag, 27. Oktober (20.45 Uhr) |
DFB-Pokal |
Borussia Dortmund vs. Werder Bremen |
Samstag, 31. Oktober (18.30 Uhr) |
Bundesliga |
FC Bayern vs. Borussia Dortmund |