Zurück
Lisandro Martínez gerät bei Manchester United immer stärker unter Druck. Nach einer weiteren Roten Karte geht Klublegende Nicky Butt nun mit dem Abwehrspieler hart ins Gericht und fordert drastische Konsequenzen.
Lisandro Martínez steht bei Manchester United weiter massiv in der Kritik. Der argentinische Defensivspezialist verursachte am Wochenende bei der 0:2-Niederlage gegen den FC Chelsea einen Elfmeter und sah zudem die Rote Karte. Nun hat Ex-United-Star Nicky Butt (387 Pflichtspiele) den 28-Jährigen scharf attackiert und sogar seinen Verkauf gefordert.
In der Sendung Football Uncensored bezeichnete Butt den Abwehrspieler als „Angeber“ und übte deutliche Kritik an dessen Leistungen in den vergangenen Wochen. „Der Typ ist ein Angeber, Punkt“, sagte der ehemalige Mittelfeldspieler.
Die jüngsten Fehler auf dem Platz seien für Butt jedoch nur ein Teil des Problems. Besonders verärgert zeigte er sich über ein Interview, in dem Martínez die Transferpolitik des Vereins und die Klubführung kritisiert hatte. Der Verteidiger soll dafür vereinsintern mit einer Geldstrafe belegt worden sein.
Butt nahm außerdem Bezug auf Äußerungen von Martínez über United-Legenden wie Paul Scholes. „Selbst wenn er Europas Fußballer des Jahres wäre, spricht man trotzdem nicht so über seine Teamkollegen und die Verantwortlichen oben“, sagte der frühere englische Nationalspieler.
Auch die Rote Karte gegen Chelsea wertete Butt als Sinnbild für die aktuelle Entwicklung. „Er hat neulich einen Ellbogen eingesetzt. Der Grund, warum er das getan hat, ist, dass er nicht stark genug ist, um richtig zu verteidigen“, erklärte er.
Zum Abschluss seiner Generalabrechnung wurde Butt noch deutlicher. „Ich würde ihn sofort verkaufen.“
Martínez wird Manchester United nach seinem Platzverweis im kommenden Premier-League-Spiel gegen Aston Villa gesperrt fehlen. Für das anstehende Champions-League-Duell der Red Devils gegen die AS Rom steht der Argentinier dagegen zur Verfügung.