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In irgendeiner Weise muss der FC Schalke 04 am morgigen Mittwoch das Tor treffen, sonst ist der DFB-Pokal bereits in der zweiten Runde für die Königsblauen beendet. Am Abend (18 Uhr, Sky) treten die Gelsenkirchener beim Ost-Traditionsklub Dynamo Dresden an. Dienstagvormittag hielt Trainer Miron Muslic noch eine Pressekonferenz ab.
Ein großes Schalke-Thema, das sicher auch in der PK zur Sprache kommen wird, ist die gegenwärtige Torflaute. Erst vier Tore hat S04 nach sieben Spieltagen in der Fußball-Bundesliga erzielt – so wenig wie kein anderer Bundesligist. Zuletzt gab es zwei Nullnummern gegen den FSV Mainz 05 (0:1) und beim 1. FC Köln (0:0). Ob Edin Dzeko, Moussa Sylla, Junior Adamu oder He Chan Hwang – sämtliche Schalker Stürmer leiden aktuell unter Ladehemmungen, haben durch das insgesamt schwerfällige Offensivspiel aber auch einen schweren Stand. Hier muss Muslic Lösungen finden.
Defensiv dagegen präsentierten sich die Schalker zumindest in Köln aber wieder sehr sattelfest. Die Abwehr lässt gemeinhin wenig zu, steht stabil und kann sich im Äußersten auf ihre starke Nummer eins Loris Karius im Tor verlassen. Für die zu erwartende Pokal-Schlacht in Dresden ist das die wohl wichtigste Voraussetzung. Spätestens aber in einem möglichen Elfmeterschießen müssen die Königsblauen dann aber das Leder im Tor unterbringen.
Allein finanziell wäre dies wichtig für den Revierklub, der mit dem Einzug ins Pokal-Achtelfinale eine Prämie in Höhe von 912.755 Euro einnehmen könnte. Finanziell ist Schalke nach wie vor nicht auf Rosen gebettet, kann das Geld also sehr gut gebrauchen.
Das gilt jedoch auch für Gegner Dynamo Dresden. Der sächsische Zweitligist, aktuell mit acht Punkten auf Tabellenplatz 15 im Unterhaus, ist mit seinen heißblütigen Fans ein schweres Los für Schalke. Im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion müssen Kapitän Kenan Karaman und Co. ihren Mann stehen und sich endlich mal wieder abgebrüht zeigen.