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Nadal erklärt, warum er mit Federer häufiger spricht als mit Djokovic
Nadal erklärt, warum er mit Federer häufiger spricht als mit Djokovic
© SergioADippW/X/Fair Use

Mit Roger Federer spricht Rafael Nadal inzwischen fast jede Woche. Bei Novak Djokovic ist das anders. Für den Spanier liegt eine Erklärung in der unterschiedlichen Lebenssituation: Während Roger und Nadal ihre Karrieren beendet haben, spielt Djokovic weiterhin auf höchstem Niveau.

Die Kontakte zeigen, wie sich Beziehungen nach dem Ende einer langen Rivalität verändern können. Rafael beschreibt seine Gespräche mit Federer jedenfalls nicht als ständigen Rückblick auf gemeinsame Erfolge. Der Austausch findet längst auch abseits des Tennis statt.

Vom sportlichen Duell zum privaten Austausch

„Nein, wir sprechen über andere Dinge. Wir sprechen über Golf. Wir sprechen über Sport. Wir tauschen Gedanken aus. Ich meine, eine normale Beziehung“, sagte Rafael auf die Frage, ob er und Roger sich mit den heutigen Spitzenspielern Carlos Alcaraz und Jannik Sinner vergleichen.

Die Antwort fällt auf, weil beide über Jahre sportlich gegeneinanderstanden. 40 Mal trafen sie aufeinander, Nadal gewann 24 Duelle. Zu ihren bekanntesten Begegnungen zählt das Wimbledon-Finale 2008, das der Spanier in fünf Sätzen für sich entschied.

Die Zahlen gehören zu ihrer gemeinsamen Geschichte, bestimmen laut Nadals Schilderung jedoch nicht den heutigen Kontakt. Bereits 2024 hatte er seine Rivalität mit Roger als „besonders“ bezeichnet. Nun steht offenbar ein unkomplizierter persönlicher Austausch im Vordergrund.

Warum es keinen gemeinsamen Chat der drei Rivalen gibt

Nach einem Chat der „Big Three“ gefragt, antwortete Nadal: „Wir haben überhaupt keinen Chat. Novak nimmt noch an Wettkämpfen teil.“ Damit nannte er einen Unterschied zwischen den drei Spielern, ohne von einem Zerwürfnis zu sprechen. Sein Verhältnis zu Djokovic hatte er 2024 ebenfalls als „gut“ bezeichnet.

Auch sportlich war Djokovic für Nadal ein bedeutender Gegner. Der Serbe führt ihre direkte Bilanz mit 31:29 an. Während Federer 2022 und Nadal 2024 zurücktraten, ist Djokovic mit 39 Jahren weiterhin aktiv. Aus dem fehlenden Gruppenchat lässt sich deshalb nicht automatisch eine persönliche Distanz ableiten.

Ein gemeinsamer Auftritt bleibt offen

Rafael wäre grundsätzlich bereit, wieder gemeinsam mit Roger aufzutreten. Beide hätten ausführlich miteinander gesprochen und stünden nahezu wöchentlich in Kontakt. Ob und wo daraus ein gemeinsamer Auftritt wird, ist allerdings noch unklar.

Nadal bereitet sich auf eine Exhibition-Veranstaltung am 28. Februar in Las Vegas vor. Federer spielte in diesem Jahr bei Schauveranstaltungen während der US Open und beim Shanghai Masters. Ein erneutes gemeinsames Auftreten erscheint damit grundsätzlich möglich, ein konkreter Termin steht jedoch nicht fest.

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