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Der Brasilianer will Champions League spielen – bei Juventus sieht es danach gerade nicht aus. Ein Klub aus Deutschland soll bereitstehen.
Bei Juventus Turin brodelt es. Das 0:3 gegen Lazio Rom hat Spuren hinterlassen, Luciano Spalletti (67) musste seiner Mannschaft die Vertrauensfrage stellen. Und mittendrin steht Gleison Bremer (29), der nach der Partie mit einem Wutausbruch auffiel und sich anschließend bei seinen Mitspielern entschuldigte.
Doch die eigentliche Baustelle liegt woanders. Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, könnte der Innenverteidiger die Alte Dame schon im Januar verlassen – und Bayer Leverkusen soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Die Werkself verfolge den Brasilianer aufmerksam und sei bereit, seine Gehaltsvorstellungen zu erfüllen, heißt es in der großen italienischen Sport-Tageszeitung.
Bremer will sich in der Seleção einen festen Platz sichern. Dafür braucht es die Königsklasse. Juventus spielt in dieser Saison Europa League, auch in der aktuellen Runde sieht es nicht positiv aus. Der Rekordmeister belegt nach sieben Spieltagen einen enttäuschenden achten Tabellenplatz – hinter Außenseitern wie Frosinone und Cagliari Calcio.
Im vergangenen Sommer hatte der Brasilianer Avancen von Galatasaray noch abgewehrt. Scheint es in Bremer zu brodeln. Der Brasilianer will den Piemont offenbar verlassen. Ein Indiz für seine Wechselabsichten sei der kürzlich vollzogene Beraterwechsel nach jahrelanger Zusammenarbeit mit seinem bisherigen Management.
Gianluca Di Marzio hält allerdings dagegen. Der Sky-Italia-Experte berichtet, dass an dem geplanten Winterwechsel nichts dran sei und der Brasilianer bei der Alten Dame bleiben wolle.
Sportlich ist Bremer in Turin ohnehin unverzichtbar: In allen neun möglichen Pflichtspielen stand Bremer auf dem Platz. Insgesamt kommt er seit seinem 41-Millionen-Wechsel von Torino 2022 auf 131 Einsätze für die Bianconeri.
Dringenden Bedarf hat Leverkusen ohnehin nicht. Facundo Medina (27) und Edmond Tapsoba (27) absolvierten je neun Partien, Jarell Quansah (23) kommt auf acht. Bremer dürfte wohl nur ein konkretes Thema unter dem Bayerkreuz werden, sollte Tapsoba oder Quansah im Sommer das Weite suchen.
Quansah hat nach seinem 35 Millionen Euro schweren Wechsel vom FC Liverpool nach Leverkusen im Sommer 2026 durch konstant starke Leistungen in der Bundesliga zahlreiche internationale Spitzenvereine auf sich aufmerksam gemacht.
Der FC Arsenal blitzte im vergangenen Sommer mit einem Angebot auf. Real Madrid soll den englischen Nationalspieler auf dem Zettel haben. Zudem verstummen die Gerüchte über eine Rückkehr nach Liverpool nicht.