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Während des Bundesligaspiels zwischen dem HSV und Eintracht Frankfurt gerät HSV-Stürmer Alexander Røssing-Lelesiit in die Kritik, nachdem er nach einem Duell mit Frankfurts Elias Baum zu Boden geht. Obwohl Videoaufnahmen zeigen, dass der Norweger beim Fallen sein Bein ausfuhr, ahndete Schiedsrichter Exner dies nicht. Stattdessen erhielt nur Baum für sein taktisches Foul die Gelbe Karte, was zu heftigen Diskussionen unter Fans und Medien führte.
Über HSV -Joker Alexander Røssing-Lelesiit wird nach einem hitzigen Duell mit Frankfurts Elias Baum diskutiert. Um welche Szene es geht.auf sich. Eine andere Szene ging bei der 1:3-Niederlage dagegen etwas unter: Hätte Alexander Røssing-Lelesiit, der als Joker mehrere gute Szenen hatte, Rot bekommen sollen?
Der junge Norweger belebte das Spiel des HSV in der Schlussphase spürbar. Auch dank Røssing-Lelesiit wurde es vor dem Frankfurter Tor noch mal richtig gefährlich. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung schoss er ans Außennetz , acht Minuten später schlenzte er und war seinem ersten Bundesligatreffer sehr nah – doch SGE-Torwart Noah Atubolu tauchte ab und lenkte den Ball stark um den Pfosten . Im Mittelpunkt stand Røssing-Lelesiit bereits kurz zuvor, als er nach einem Ballgewinn gegen Elias Baum vom Frankfurter Außenverteidiger am Nacken gepackt und kräftig heruntergerissen wurde . Der HSV-Freistoß in der Nähe der rechten Eckfahne war die logische und richtige Folge.
Allerdings ging plötzlich auch Baum theatralisch zu Boden. Erst in den Wiederholungen wurde sichtbar, dass Røssing-Lelesiit beim Hinfallen sein rechtes Bein aktiv mitzog und den foulenden Eintracht-Profi, der links an ihm vorbeilief, seitlich am Körper traf. War das ein absichtliches Nachtreten? Auch unter einem Video auf dem Instagram-Kanal von DAZN, das diese Szene zeigt, wurde darüber diskutiert.
Viele Fans erkannten eine Tätlichkeit von Røssing-Lelesiit, der aus ihrer Sicht hätte vom Platz fliegen müssen. Doch Referee Exner und der in der Nähe positionierte Linienrichter ahndeten den Tritt des 19-Jährigen nicht – weil sie diesen nicht erkennen konnten? Auch der VAR schritt nicht ein. Letztlich wurde nur Baum, nachdem er wieder aufgestanden war, für das taktische Foul mit Gelb bedacht.
Die Frankfurter Proteste nützten nichts. Røssing-Lelesiit, dem von einigen Seiten Absicht unterstellt wurde, kam ungestraft davon. Seinen einzigen Platzverweis im HSV-Trikot hatte der Flügelspieler vor etwa einem Jahr gesehen, es war eine Gelb-Rote Karte beim 2:1-Heimsieg gegen Stuttgart. Damals hatte er mit einer starken Einzelleistung mit anschließendem Steckpass das 1:0 von Robert Glatzel vorbereitet und seinen allerersten Assist in der Bundesliga verbucht.
An diesem Sonntag verpasste Røssing-Lelesiit nun gleich zweimal seinem ersten Scorerpunkt der Saison. Bei seinem vierten Joker-Einsatz nach der Verletzungsrückkehr fiel er dennoch als ein Lichtblick auf – selbst defensiv. In der Nachspielzeit verhinderte er mit einer Grätsche im eigenen Sechszehner das mögliche 1:4. Abgesehen von der strittigen Aktion gegen Baum: Wenn der HSV-Youngster weiterhin so viel Einfluss auf das Spiel seiner Mannschaft nimmt, dürfte er zeitnah auch wieder ein Startelf-Kandidat sein.
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