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Hinter Joshua Kimmich liegen schwierige Tage. Nach dem Klassiker gegen den BVB hat der Bayern-Star offen über den Verlust seines Vaters gesprochen.
München – Es war und ist eine schwere Zeit, in der sich Joshua Kimmich aktuell befindet. Aufgrund des unerwarteten Todesfalls seines Vaters gab ihm der FC Bayern alle Zeit, die er sich zur Trauer nehmen wollte. Am Samstag stand Kimmich dann wieder für den FC Bayern auf dem Platz – und sprach nach der Partie über die Trauer der vergangenen Tage.
„Die letzte Woche war schon sehr hart für meine Familie und für mich. Mein Vater hat mich immer begleitet, stand immer an meiner Seite, hat mich immer unterstützt“, erklärte Kimmich nach der Partie. „Er hat auch in Phasen an mich geglaubt, in denen ich es selber nicht getan habe. Deswegen ist es schon auch hart, wieder zurückzukommen. Weil gerade, wenn ich auf dem Platz stehe, ist es eigentlich die Zeit, in der ich am meisten an ihn denken muss.“
Seine Entscheidung, wieder für den FC Bayern aufzulaufen, begründete der Mittelfeldspieler auch damit, wieder ein Stück weit in die Normalität zurückkehren zu wollen – sofern das aktuell möglich ist. „Trotzdem war es für mich wichtig, wieder zurückzukommen, wieder zu versuchen, in den normalen Alltag zu kommen – auch wenn man sich manchmal wünscht, dass die Welt ein bisschen stehen bleibt. Aber sie dreht sich leider und zum Glück weiter. Deswegen bin ich froh, dass ich wieder da bin.“
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Gleichzeitig erklärte Kimmich, in der schwierigen Phase viel Zuspruch bekommen zu haben, was ihm geholfen habe: „Die Anteilnahme vom Verein, vom DFB, von allen Menschen drumherum war sehr besonders, und das hat uns sehr viel bedeutet.“
Gleichzeitig gab es viel Lob für Kimmich. Sportvorstand Max Eberl erklärte, er sei „einfach stolz“, einen solchen Spieler beim FC Bayern zu haben. „Er kommt ab Mitte der Woche zur Mannschaft zurück. Das Leben ist für ihn und seine Familie ein anderes geworden, wenn man ein geliebtes Familienmitglied verliert. Er stand auf dem Platz wie ein Leader. Das hat mir sehr imponiert. Kimmich hat mir vorher schon imponiert, aber heute noch mal mehr.“