Zurück
Ferrari hat gemessen an der enttäuschenden Quali Ränge gutgemacht: Charles Leclerc fuhr von Startplatz 4 zum zweiten Rang, und Lewis Hamilton war drauf und dran, Max Verstappen den dritten Platz streitig zu machen – aber dann fiel die Zielflagge.
Verstappen später ehrlich: «Mir hat die virtuelle Safety Car-Phase zwischendurch geholfen. Denn die Ferrari waren schneller.»
Lewis Hamilton: «In den ersten zwei Segmenten meines Rennens war ich nicht schnell genug, das hat mich einen Podestplatz gekostet. Der Wagen lenkte einfach nicht willig ein, so wie ich das von meinem Auto brauche.»
«Das alles gründet schon im Freitag, als ich fürs erste Training die unpassende Abstimmung hatte. Dann ging ich vom Set-up her im zweiten Training in die falsche Richtung. Dann zurückgebaut, daher besserer Speed im dritten Training.»
«Ich fahre den Wagen etwas anders als Charles, auch bei den Flügeleinstellungen. Während der Proberunden fühlte sich das Auto gut an, aber als der Grand Prix begann, hatte ich zu viel Untersteuern.»
«Die Gegner zogen mir davon, und dafür bezahlte ich am Ende. Ich korrigierte am Wagen bei jede Reifenwechsel den Flügel nach, am Ende mit insgesamt zwölf Klicks, das ist enorm. Vielleicht wäre es heute besser gelaufen, wenn ich im freien Training eine bessere Vorbereitung gehabt hätte.»
«Zum Schluss des Rennens war das Tempo gut, endlich lenkte der Wagen gut ein, und ich konnte die Rundenzeiten der Fahrer vor mir halten. Hätte ich dieses Tempo von Anfang an gehabt, dann hätte ich es aufs Podest geschafft. Die VSC-Phase hat mir ein wenig die Suppe versalzen und hat mich ein schönes Duell mit Max Verstappen gekostet.»
«Die Reifenwahl mit dem mittelharten Pirelli war meine eigene, rückblickend war heute aber der harte Reifen die bessere Mischung fürs Rennen. Ich bin zudem auf gebrauchten weichen Reifen in den Grand Prix gegangen, hatte dann einen guten Start, aber dann wurde ich ein wenig eingeklemmt.»
«Wenn ich die Balance-Schwierigkeiten mit dem Wagen in den Griff bekomme, dann tauche ich regelmässiger da vorne auf. Wir haben an diesem Wochenende viel gelernt, das ist positiv. Das Team hat gute Arbeit geleistet.»